Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

LINZ. Nicht nur im Salzkammergut und im Mühlviertel steht der Winterdienst im Dauereinsatz. Auch auf den Linzer Straßen gab es im neuen Jahr bereits genügend zu tun.

  1 / 2   Innerhalb von nur sieben Tagen benötigte der Linzer Winterdienst 580 Tonnen Salz und 30 Tonnen Splitt. Foto: Weihbold

In der ersten Woche des neuen Jahres stand der Linzer Winterdienst mit 135 Mitarbeitern und 56 Fahrzeugen nahezu immer in Vollbesetzung und damit im Dauereinsatz. Besonders die schneereichen Tage von 2. bis 7. Jänner waren herausfordernd.

Rekordverbrauch an Salz

In dieser Zeit wurde mit insgesamt 190 Tonnen der höchste Salzverbrauch innerhalb von 24 Stunden seit Aufzeichnungsbeginn vor 14 Jahren in der Stadt verzeichnet. „Bei einer Schneefallhöhe von 35 Zentimeter im Stadtgebiet wurden innerhalb von nur sieben Tagen 580 Tonnen Salz und 30 Tonnen Splitt benötigt, um die Straßen und Gehwege eis- und schneefrei sowie die Verkehrs- und Fußgängerverbindungen aufrecht erhalten zu können. Ich bedanke mich bei den Mitarbeitern, die rund um die Uhr mit Schneepflug, Räumfahrzeugen und Schneeschaufeln im Einsatz waren. Sie haben 1.900 zusätzliche Stunden in den Nächten und am Wochenende geleistet“, erklärt Vizebürgermeister Bernhard Baier.

595 Kilometer Straße

Das Einsatzgebiet des Winterdienstes umfasst in Linz etwa 595 Kilometer Straße sowie 250 Kilometer meist kombinierte Rad- und Gehwege, die nicht in die Anrainerverpflichtung fallen. Weiters werden 134 Stiegenanlagen vom Schnee befreit.

Hauptverkehrsrouten haben Priorität

Geräumt wird nach einem speziellen Räumplan mit Prioritäten: Zuerst die Hauptverkehrswege, die exponierten Stellen an Brücken, die Verkehrswege mit Steigungen (zum Beispiel die „Bergstraßen“ am Pöstlingberg, an der Kapuzinerstraße, am Freinberg) und die Straßen mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Buslinien). Um einmal das gesamte Straßennetz zu räumen und zu bestreuen, müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Linz zirka 1.300 Fahrstreifenkilometer zurücklegen.

Frühwarnsystem für Linz

Die Räumung und Streuung des städtischen Straßennetzes wird von einem Einsatzleiter in der Winterdienstzentrale an der Johann-Metz-Straße koordiniert. Die Einsatzleitung koordiniert hier unter Beobachtung der Wetter- und Fahrbahnsituation den Einsatz der Fahrzeuge.

Die Stadt Linz verfügt weiters über ein Glatteisfrühwarnsystem. Vier über das ganze Stadtgebiet verteilte Messpunkte liefern der Einsatzleitung Daten wie Fahrbahntemperatur, Lufttemperatur, Windgeschwindigkeit und Informationen über die Fahrbahnbeschaffenheit wie Nässe oder Glätte sowie die Salzkonzentration vor Ort.


Mehr zum Thema


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden