Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

LINZ. Der Vorstand der Kepler Society fand am Mittwoch zu einer außerordentlichen Vorstandssitzung zusammen, um sich erneut von der vieldiskutierten Inserat im Ballprogramm des Burschenbundballes zu distanzieren und Konsequenzen zu verabschieden.  

JKU Rektor Meinhard Lukas, Kepler Society-Präsident Gerhard Stürmer. Foto: Cityfoto/Rahmanovic
JKU Rektor Meinhard Lukas, Kepler Society-Präsident Gerhard Stürmer. Foto: Cityfoto/Rahmanovic

„Der Verein distanziert sich klar und unmissverständlich vom Inserat im Ballprogramm des Burschenbundballes“, heißt es in der Erklärung, die daraufhin ausgeschickt wurde. Und weiter: „Wir teilen die Auffassung der Universität und Rektor Lukas, dass eine antifaschistische Gesinnung Teil der DNA der JKU und damit auch des Absolventenvereins Kepler Society ist.“

Personelle Konsequenzen offiziell

Die Kepler Society hat als eigenständig geführter und überparteilicher Verein die jetzt notwendigen personellen Konsequenzen gezogen. Mit Alexander Freischlager ist ein interimistischer Geschäftsführer bestellt worden. Freischlager ist Operation Manager an der JKU und damit als Bereichsleiter dem Rektorat zugeordnet. „Der bisherige Geschäftsführer hat in der Vergangenheit viel für den Absolventenverein geleistet. Ich bedanke mich bei Johannes Pracher für seinen langjährigen Einsatz für den Alumniclub und das Karrierecenter der Kepler Society. Das Inserat macht aber auch für den Verein eine weitere Zusammenarbeit unmöglich“, sagt Präsident Gerhard Stürmer.

Dialogprozess gestartet

Des Weiteren wurde beschlossen, die JKU zu ersuchen, gemeinsam mit der Kepler Society in einen ergebnisoffenen Prozess der Weiterentwicklung der Absolventenbetreuung einzutreten.  Dies soll in einem breit angelegten Dialog passieren. Ziel des Vereins ist, das Vertrauen aller Absolventinnen und Absolventen sowie der Partner wieder zu gewinnen.


Mehr zum Thema


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Mobbing bei Kindern erkennen und handeln: Erziehungsimpulse liefern Tipps für Eltern

Mobbing bei Kindern erkennen und handeln: Erziehungsimpulse liefern Tipps für Eltern

LINZ. Wiederholte Ausgrenzung, Beschimpfungen und Demütigungen können Kinder schwer belasten. Bei den „Erziehungsimpulsen“ des OÖ Familienbundes ...

Tips - total regionalNora Heindl
Alkoholverbot am Linzer Hauptbahnhof soll ab März 2027 gelten

Alkoholverbot am Linzer Hauptbahnhof soll ab März 2027 gelten

LINZ. Ab 1. März 2027 soll am und rund um den Hauptbahnhof ein Alkoholverbot gelten. Begleitend sind soziale Angebote geplant. Auch Videoüberwachung ...

Tips - total regionalNora Heindl
Jugendservice Campus Linz zählt mehr als 7.000 Besucher im ersten Jahr

Jugendservice Campus Linz zählt mehr als 7.000 Besucher im ersten Jahr

LINZ. Der Jugendservice Campus in Linz zieht nach einem Jahr Bilanz: Mit rund 400 Veranstaltungen und mehr als 7.000 Besuchern zeigt sich der ...

Tips - total regionalLeitner Birgit
Klimastreik in Linz: Verkehrsbehinderungen erwartet

Klimastreik in Linz: Verkehrsbehinderungen erwartet

LINZ. Fridays For Future ruft am Freitag, 16. Oktober, von 16 bis 18 Uhr zum Klimastreik am Linzer Pfarrplatz auf. Verkehrsteilnehmer müssen ...

Tips - total regionalLeitner Birgit
JKU Linz vergibt Professuren an zwei Juristen und Ärztin

JKU Linz vergibt Professuren an zwei Juristen und Ärztin

LINZ. Sie lehren Steuerrecht und erforschen den Grünen Star: Die JKU hat zwei Juristen und eine Ärztin mit Professuren ausgezeichnet.

Tips - total regionalLeitner Birgit
Herta Steinbichl: ein Leben zwischen Pflege und Selbstfürsorge

Herta Steinbichl: ein Leben zwischen Pflege und Selbstfürsorge

LINZ. Seit einem Unfall ihres Mannes bestimmt die Pflege den Alltag von Herta Steinbichl. Die 64-jährige Pichlingerin weiß, wie schwer es sein ...

Tips - total regionalNora Heindl
Weitere Beiträge