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LINZ. Heuer fließen 141 Millionen Euro in Oberösterreichs Verkehr. Im Fokus der Investitionen der Asfinag steht die Landeshauptstadt Linz. Die Bypass-Arbeiten an der Voestbrücke und die Bauarbeiten zur vierten Donaubrücke A26 laufen auf Hochtouren.

Ein Blick auf die Großbaustelle Voestbrücke. Foto: ASFINAG
Ein Blick auf die Großbaustelle Voestbrücke. Foto: ASFINAG

Bis 2024 sind in den Budgetplänen der Asfinag 940 Millionen Euro für ein Hochleistungs-Verkehrsnetz budgetiert. Der Ausbau der Voestbrücke an der A7 Mühlkreis Autobahn auf acht Fahrspuren ist mit 180 Millionen Euro budgetiert. Ab Sommer 2020 soll sie weniger Stau beim Queren der Donau bringen. Die Arbeiten liegen im Zeitplan: Der erste bautechnische „Brückenschluss“ für den donauaufwärts liegenden Bypass erfolgt im Juni 2019 durch Einschwimmen und Montage von drei Brückenteilen mit 100 Metern Länge und bis zu 15.000 Tonnen Gewicht.

Verkehrsführung geändert

Aktuell wird für die neue Bauphase auf der Linzer Seite der Verkehr zwischen der Hafenstraße und Prinz-Eugen-Straße auf der Richtungsfahrbahn Freistadt/Perg bis November 2019 gebündelt. Die gegenüberliegende Fahrbahn Richtung Linz/West ist bis November Baufeld (mehr HIER). Im Februar sind die Arbeiten für die vierte Linzer Donaubrücke A26 gestartet. Sie soll die Nibelungenbrücke ab 2023 um 20.000 Fahrzeuge pro Tag entlasten. Über den Donauufern entstehen im ersten Schritt zwei „Ankerblöcke“, derzeit im Bereich Windflach, nachfolgend beim Freinbergpark. In ihnen werden die Stahlseile, die die Brücke tragen werden, im Fels verankert. Damit genügend Platz für die Bauarbeiten ist, werden die Fahrspuren der B129 verschwenkt.

Mehr Lärmschutz an der A1

Auf der B127 Rohrbacher Bundesstraße wird die bestehende Verengung auf zwei Fahrspuren (derzeit Stadteinfahrt Rudolfstraße) im April um rund 700 Meter nach Westen verlegt. Bis November 2019 kommt es wegen Sprengungen zu Verkehrsanhaltungen bis zu 15 Minuten. Ende 2023 wird die Brücke für den Verkehr freigegeben. 668 Millionen Euro werden insgesamt investiert. Der Startschuss für den Neubau der Anschlussstelle Traun-Haid auf der A1 soll im Sommer 2019 um 33 Millionen Euro erfolgen, ein Lärmschutzprojekt soll 9.000 Anrainern um 21 Millionen Euro Entlastung bringen.


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