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JKU eröffnet neues "Wahrzeichen": Aussichtsplattform Somnium lädt in 60 Metern Höhe zum visionären Weitblick ein

Valerie Himmelbauer, 25.04.2019 14:56

Linz. Im 13. Stock des TNF-Turms, in 60 Metern Höhe, am Gelände der Johannes Kepler Universität Linz erstrahlt die neue Aussichtsplattform „Somnium“. Mit einem Blick über ganz Linz, soll sie den Studenten und Mitarbeitern ein Begegnungsraum sein, ein besonderer Ort des Nachdenkens, eine Denkwerkstatt im Freien, um dem Alltag der Universität zu entfliehen und seine Visionen frei fliegen zu lassen. 9,5 Millionen Euro wurden inklusive notwendiger Instandhaltunsarbeiten am TNF-Turm investiert, 130 Tonnen Stahl verbaut. 

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Mit der Erweiterung der Bibliothek, dem Neubau von LIT Open Innovation Center und der Kepler Hall, sowie der Erweiterung des Science Parks werden bis 2021 weitere Erneuerungen und Attraktivierungen am JKU-Campus fertig gestellt. Insgesamt investiert die BIG (Bundesimmobiliengesellschaft) über 80 Millionen Euro. Schon heute, am 25. April 2019, hatte die neue Panorama-Aussichtsplattform Somnium seine große Eröffnungsstunde. Die Bauarbeiten haben im Juni 2018 begonnen. Insgesamt wurde für den Aufbau auf dem Dach des TNF-Turms rund 130 Tonnen Stahl verbaut. Mit dem Anbringen von Kletterpflanzen, die bereits gesetzt wurden, erhält das Somnium ein zunehmend dichteres „Kleid“.

Ausblick über ganz Linz

Auf dem Dach des TNF-Turm am 13. Stock können Studenten und Mitarbeiter ab sofort seinen Blick in die Ferne schweifen lassen, die Aussicht über den Campus und über ganz Linz genießen. Das Somnium bietet Platz für Veranstaltungen mit bis zu 200 Gästen, und einen Seminarraum „Turmzimmer“ für 25 Personen. “Der Traum von der Reise zum Mond - das war es, was der Namensgeber unserer Universität Johannes Kepler, in seinem Science-Fiction-Roman „Somnium“ ersann. Was Anfang des 17. Jahrhunderts noch als Träumerei erschien, wurde dank Wissenschaft und Forschung schließlich zur Realität. Die Träume von heute sind die bahnbrechenden Ideen von morgen. Es braucht daher gerade am Campus Raum zum Träumen und zum Reflektieren. Mit dem Somnium haben wir solchen einen Raum geschaffen“, erklärt JKU-Rektor Meinhard Lukas. 

Für bahnbrechende Ideen von morgen

„Ich gratuliere der JKU zur bedeutenden Ergänzung, die äußerst gelungen ist. Mir gefällt, dass man hier von Träumen und Visionen spricht, denn nur wenn Träume richtig groß werden, bekommen sie auch Zugkraft“, sagt Landeshauptmann Thomas Stelzer bei der Eröffnung der neuen Panorama-Aussichtsplattform Somnium bei strahlendem Sonnenschein und Sommerwetter. „Man könnte glauben, dass wenn man hier auf das JKU-Gelände hinunter blickt, ein Baumeister als Rektor herrscht. Sein Anspruch ist es international sichtbar zu sein, international mitzuhalten und damit Internationalität in die Stadt zu bringen und so mit der Attraktivierung des Universitätsstandortes Linz auch viele Studenten aus dem Ausland herein zu holen“, so Stelzer. 

Campus-Attraktivierung

„Eine einfühlsame, dezente mit eindeutigem Statement versehene Konstruktion, die dem Architektenteam Riepl und Riepl hier gelungen ist. Diese Weiterentwicklung am JKU-Gelände ist unsere Überlebensstrategie für unsere Stadt. Linz ist zur Industriemetropole geworden, das bringt aber auch einen Druck mit sich, dem wir Stand halten müssen“, so Bürgermeister Klaus Luger. 

Öffentlicher Raum auch für die Bevölkerung

„Auch das gläserne Turmzimmer soll Studenten für besondere Anlässe, wie Teambildungsseminare zur Verfügung stehen. Das Somnium soll aber auch ein öffentlicher Raum werden. Auch die Bevölkerung soll eingebunden werden, und die Aussichtsplattform begehen können. Wir wollen sie auch entgeltlich zur Verfügung stellen. Die Universität soll weiter, noch stärker in der Bevölkerung, gerade auch der unmittelbaren Auhof-Bevölkerung, ankommen. Mit dem Teichwerk ist uns das schon gut gelungen“, ergänzt JKU-Rektor Meinhard Lukas. 

Traumbotschaften

Zur nächsten Eröffnungsfeier, die am 5. Juni 2019 stattfindet, wenn das LIT Open Innovation Center eröffnet wird, sind alle Linzer Visionäre eingeladen ihre Träume über die JKU-Facebook-Seite mitzuteilen: Was ist Ihre technologische Vision der Zukunft? Aus dem Post wird eine analoge Traumbotschaft gestaltet, die vom Somnium aus mit einem Luftballon im Rahmen der Eröffnung des LIT Open Innovation Center in die Welt geschickt wird. Info: Facebook JKU

JKU


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