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Online Redaktion, 21.06.2019 13:25

LINZ. Freitag, 21. Juni wird die bislang größte technische Herausforderung beim Bau der neuen Zusatzbrücken für die Voestbrücke an der Linzer A 7 erfolgreich abgeschlossen: Der letzte Stahlteil für die erste Zusatzbrücke neben der Voestbrücke wurde spektakulär eingehoben.

  1 / 6   Der letzte Stahlteil für die Zusatzbrücke neben der Voestbrücke wurde spektakulär eingehoben. Foto: fotokerschi.at/Kerschbaummayr

Im Beisein von hochrangigen Vertretern von Land Oberösterreich, Stadt Linz und Bauherr ASFINAG erfolgte der sogenannte „Brückenschluss“ für die stromaufwärts gelegene, neue Bypassbrücke West. Dafür wurde der letzte von drei mächtigen Stahlbauteilen, jeder mit rund 100 Metern Länge und bis zu 1.500 Tonnen Gewicht, nach dem Einschwimmen zu den bereits montierten Brückenteilen hochgezogen.

7.800 Tonnen Stahl

Die zwei Zusatzbrücken sind mit einer Investitionssumme von rund 180 Millionen Euro eines der größten laufenden Bauvorhaben der ASFINAG. Jeder Strompfeiler steht auf 25 Pfählen, die 14 Meter in den Boden unter der Donau reichen. Insgesamt 720 Pfähle aus Beton und Eisen, mit teilweise mehr als 30 Metern Länge, wurden in den Boden eingebracht. Jetzt wird dort das enorme Gewicht der Bauteile abgetragen. 7.800 Tonnen Stahl verbaut die ASFINAG übrigens für die neuen Brücken. Im Vergleich dazu: Der Eiffelturm in Paris besteht aus 7.300 Tonnen Stahl.

Projekt im Zeitplan

Dank eines guten Baufortschritts liegt das Projekt voll im Zeitplan. Ende 2019 ist dann der zweite Brückenschluss geplant. Nach Arbeiten an den Fahrbahnen und den 16 weiteren Brücken links und rechts der Donau erfolgt Mitte 2020 die Verkehrsfreigabe der auf acht Spuren ausgebauten Voestbrücke. Dann stehen für täglich 100.000 Lenkerinnen und Lenker zusätzlich vier Fahrspuren zur Verfügung – jeweils zwei links und rechts der Hauptbrücke. Letztere bleibt mit Fertigstellung der Bypässe dem Durchzugsverkehr in Richtung Mühlviertel bzw. A 1 West Autobahn vorbehalten.


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