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Linz. Warum die berühmten „Linzer Augen“ rot sind, Komponist Anton Bruckner ein eigenes Haus gewidmet wurde und was eine Wolke ist, die man hören kann – und noch viel mehr – beantwortet der Linzführer für Kinder. Mit Tipps, lustigen Rätseln und Wissenswertem führt das Buch auf sechs Rundgängen spielerisch durch die Stadt.

Illustratorin Clara Frühwirth und Autorin Barbara Schinko Foto: Privat
  1 / 4   Illustratorin Clara Frühwirth und Autorin Barbara Schinko Foto: Privat

Mit spannendem historischem Hintergrundwissen, interessanten Rätselfragen und Aufgabenstellungen sowie sechs Spaziergängen manövriert der neue Linzführer Kinder zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps der Landeshauptstadt. Spielerisch wird Wissen vermittelt, ansprechende Illustrationen von der Grazerin Clara Frühwirth im Buch beleben die Rundgänge zusätzlich und helfen bei der Orientierung in der Stadt.

Spannende Rätselreise

Eine kurze historische Einleitung sowie ein Info-Teil mit Adressen und Telefonnummern runden den Band ab. Autorin Barbara Schinko aus Linz hat sich mit dem Buch eine ansprechende, spannende Reise durch die Landeshauptstadt einfallen lassen: „Ich bin selbst begeisterte Linzerin und habe in meiner Freizeit viel über die Geschichte der Stadt gelesen und recherchiert. Bei Familienspaziergängen bin ich daher immer diejenige, die darauf hinweist: Schau mal, ist dir an dem Haus der venezianische Löwe schon mal aufgefallen? Der stammt noch von damals, als...“, erzählt Schinko von ihrem Familienalltag. Schnell war die Idee geboren, Schinkos Leidenschaft in Buchform umzusetzen. Ihre Kindheit verbrachte Schinko in Linz und Leonding, vor allem der Urfahranermarkt war einer ihrer Lieblingsplätze: „Eine besondere Faszination hat auf mich sicher – wie vermutlich auf jedes Kind – der Urfahrmarkt ausgeübt. Ich weiß noch, wie aufgeregt und stolz ich war, als ich alt genug war bzw. mich zum ersten Mal getraut habe, mit einem der „erwachsenen“ Fahrgeräte zu fahren! Eine Fahrt auf den Pöstlingberg mit Besuch der Grottenbahn war natürlich auch immer ein Familien-Highlight“, erinnert sich Schinko.

Lieblingsstadt Linz

Heute schätzt Schinko als waschechte Linzerin vor allem das Städtische in Verbindung mit der Natur: „Linz ist nicht so groß und unübersichtlich wie Wien, hat aber alles, was eine Stadt benötigt, und gleichzeitig ist man sehr schnell im Grünen“, fasst Schinko zusammen und führt aus: „Als Mutter eines Kleinkinds schätze ich derzeit im Sommer besonders das Steinmetzplatzl an der Donaulände, wo man im Wasser waten kann. Und als Autorin bzw. Geschichtsinteressierte begeistert mich die lange und wechselhafte Geschichte von Linz – von den Kelten und Römern übers Mittelalter bis zur Neuzeit: Welche Stadt dieser Größe kann schon von sich behaupten, mal Kaisersitz gewesen zu sein?“, so Schinko.

Barbara Schinko, Clara Frühwirth: Linz - Stadtführer für Kinder, 64 Seiten

ISBN: 978-3-7117-4006-9

12 Euro

Für Kinder ab 8 Jahren


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