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LINZ. Den kolportierten Plänen, unter dem Schillerpark eine Tiefgarage mit 1.000 Stellplätzen zu bauen, erteilt die städtebauliche Kommission eine Absage.

Der Schillerpark Foto: Weihbold
Der Schillerpark Foto: Weihbold

Als natürliche Klimaanlagen seien die großen Bäume des Schillerparks unverzichtbar: „Das gedeckte Kronendach produziert geringere Temperaturen im Sommer und Luftfeuchtigkeit. Auf Grund der Thermodynamik stro¨mt diese ku¨hlere Luft in die benachbarten Straßenzu¨ge und fu¨hrt dort zu einer spu¨rbaren Verbesserung des Kleinklimas“, so die Kommission. Würde der Park durch eine Garage unterkellert werden, müssten die Bäume gefällt werden. „Die Garage ist so klein wie mo¨glich zu dimensionieren, dabei sind alle Mo¨glichkeiten eines zukunftsorientierten Mobilita¨tskonzepts auszuscho¨pfen“, spricht sich die Kommission generell gegen eine Vergrößerung der bestehenden Tiefgarage aus.

Park-Vergrößerung empfohlen

„Die städtebauliche Kommission empfiehlt sogar eine Vergrößerung des Grünraums“, erläutert Infrastrukturreferent Markus Hein (FPÖ). „Als Kompensation für den Flächenverlust können zusätzlich Hochpunkte gesetzt werden.“ Diese sollen jedoch an der Nachbarschaft orientiert sein. Hochhäuser wie im Bahnhofsviertel sind für Hein nicht vorstellbar. „Ich hoffe sehr, dass sich dieses Mal auch der Bürgermeister an die Empfehlungen seiner Kommission hält“, kommentiert Umweltstadträtin Eva Schobesberger (Grüne).


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