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LINZ. Einen Rettungswagen zum mobilen Intensivtransportwagen (ITW) hochgerüstet hat der Samariterbund für die Überstellungen von COVID-19 positiv getesteten Patienten.

Mit diesem Fahrzeug kann die besondere Herausforderung der Überstellung von schwer erkrankten COVID-19 Patienten schnell und sicher bewältigt werden. Foto: Samariterbund OÖ

Der Samariterbund betreibt seit jeher Rettungstransportwagen (RTW), die aufgrund ihrer Fahrzeuggröße besonders gut für Intensivüberstellungen geeignet sind. Da auch die Notwendigkeit von Überstellungen von COVID-19 positiv getesteten Patienten, die intensiv- und beatmungspflichtig sind, gegeben ist, hat man einen bestehenden RTW als Intensivtransportwagen (ITW) hochgerüstet, der ab sofort für die Linzer Krankenhäuser und die Linzer Bevölkerung zur Verfügung steht.

Rund um die Uhr im Betrieb

Somit kann die besondere Herausforderung der Überstellung von schwer erkrankten COVID-19 Patienten schnell und sicher bewältigt werden.

Der ITW wird rund um die Uhr betrieben mit gesondert für Intensivtransporte geschultem Personal (2 Notfallsanitäter) für die Patientenbetreuung und 1 Rettungssanitäter als Fahrer) betrieben.

Krankenhäuser und Abteilungen können Fahrten über eine Direktleitung und eine eigene Bestell-Internetseite ordern. Der ITW wird mit gesondert für Intensivtransporte geschultem Personal besetzt sein. Das Fahrzeug verfügt neben vollausgestattetem EKG auch über ein Beatmungsgerät und Perfusoren, sowie Notfallmedikamente, Thoraxdrainagen, Punktionskoniotomie etc.

Schutzausrüstung an Bord

„Notärzte werden wie bisher auch über die Notarztbörse (www.notarztboerse.at) bereitgestellt, oder einer der behandelten Ärzte begleitet den Transport“, erklärt Christoph Bogner, Landesrettungskommandant des Samariterbund Oberösterreichs. „Selbstverständlich haben wir auch die notwendige Schutzausrüstung an Board und können so unsere Mitarbeiter schützen und die Patienten so rasch und schonend wie möglich transportieren.“​


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