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Tag des Notrufs: Jede Minute verlässt ein Rettungsfahrzeug eine Dienststelle

Tips LogoSevim Demir, 14.04.2020 12:04

OÖ. “Rotes Kreuz, Notruf, wie kann ich Ihnen helfen?“ – Mehr als zwei Millionen Telefonanrufe bearbeiten, koordinieren und disponieren die rund 250 Mitarbeiter der Rettungsleitstellen pro Jahr in Oberösterreich. Ihre Arbeit steht am heutigen Tag des Notrufs im Fokus.

Matthias Rechberger ist Disponent an der Rettungsleitstelle Linz-Mühlviertel. Er und seine Kollegen sorgen dafür, dass Hilfe rasch ankommt. Foto: OÖRK/Hartl

Wer den Notruf 144 wählt, wird professionell betreut. „Wir sind für alle Fälle gerüstet“, sagt Matthias Rechberger aus Walding (Bezirk Urfahr-Umgebung), der seit Jänner 2018 als Disponent an der Rettungsleitstelle Linz-Mühlviertel tätig ist. Er und seine Kollegen an den landesweit fünf Dispositionsstandorten sorgen dafür, dass die Helfer an jedem Ort und zu jeder Tageszeit zur Stelle sind. Sie sehen alle Einsatzfahrzeuge in Echtzeitbewegung am Bildschirm und entscheiden auf einen Blick, welches Rotkreuz-Team die kürzeste Anfahrt hat. „Im Fall der Fälle geben wir Anleitungen zur Ersten Hilfe und stehen den Anrufern bei, bis die alarmierten Rettungsmittel eintreffen“, verrät Rechberger.

Sozialer Nahversorger

Statistisch gesehen verlässt in Oberösterreich jede Minute ein Rettungsfahrzeug eine Dienststelle, um Menschen zu helfen. Das OÖ. Rote Kreuz ist mit mehr als 24.000 beruflichen und freiwilligen Mitarbeitern ein unverzichtbarer und sozialer Nahversorger in den Regionen. „Wir sind für die Menschen da, um ihnen zu helfen“, meint Rotkreuz-Präsident Aichinger Walter, der am Tag des Notrufs neben dem Rettungsnotruf (144) auch auf die Nummern 141 (hausärztlicher Notdienst) oder die telefonische Gesundheitsberatung 1450 verweist. In Corona-Zeiten sind die 1450-Mitarbeiter erste Anlaufstelle. Rund 2.000 Anrufe bearbeiten sie täglich. Unterstützt werden sie von Freiwilligen – großteils Medizinstudenten der JKU. Übrigens: Auch den Bergrettungs-Notruf (140) und die Aufträge der Rufhilfe koordinieren die Dispositions-Mitarbeiter des OÖ. Roten Kreuzes.

 Warum wird am 14. April der Tag des Notrufs begangen? „Dieses Datum wird sich bestimmt jeder merken, da es sich aus einer ganz wichtigen Notrufnummer zusammensetzt“, schließt Aichinger mit einem Augenzwinkern.


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