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LINZ. Am Montag, 29. Juni, bietet sich die letzte Möglichkeit, das Klimavolksbegehren zu unterzeichnen. Die meisten Eintragungslokale haben länger geöffnet, in vielen größeren Städten sogar bis 20 Uhr (in Linz nur bis 18 Uhr).

Heute ist die letzte Chance, das Klimavolksbegehren zu unterschreiben. Foto: Johannes Kunisch
Heute ist die letzte Chance, das Klimavolksbegehren zu unterschreiben. Foto: Johannes Kunisch

Alle Lokale inklusive Öffnungszeiten sind auf www.klimavolksbegehren.at schnell zu finden. Mit Handysignatur ist die Unterzeichnung ebenfalls bis 20 Uhr möglich.

„Unsere Zukunft angenehmer machen“

Auf die Frage, warum das wichtig ist, meint der Linzer Dominik Haidenthaler: „Weil unsere Zukunft mit den passenden Rahmenbedingungen sehr viel angenehmer wird. Gute Luft, saubere Energie, leistbare und gut ausgebaute Öffis, weniger Staus – das ist nicht nur gut fürs Klima, sondern auch für unsere Gesundheit, macht uns unabhängiger und hat andere positive Nebeneffekte. Ohne Klimaschutz wird das Wetter immer heißer und extremer, das würde uns teuer zu stehen kommen.“

Über 1000 Freiwillige im Einsatz

In ganz Österreich sind über 1.000 Freiwillige wie er unermüdlich für das Klimavolksbegehren unterwegs. Auch zahlreiche Prominente, Unternehmen, NGOs, Nachhaltigkeitsinitiativen und alle großen Religionsgemeinschaften rufen zur Unterstützung auf. Oft finden gemeinsame Aktionen statt, so auch in Linz: am Donnerstag veranstalteten Extinction Rebellion mit dem Klimavolksbegehren eine Schilderkettenaktion auf der Nibelungenbrücke, am Freitag wurde mit den Fridays for Future am Hauptplatz demonstriert.

Auch der Linzer Bürgermeister unterschrieb

Trotz der schwierigen Situation aufgrund der Corona-Krise (eine Terminverschiebung wie von den Initiatoren gewünscht wurde abgelehnt) ist das Volksbegehren bereits jetzt ein voller Erfolg: am Wochenende wurde die Marke von 300.000 Unterschriften geknackt. Besonders stolz waren die oberösterreichischen Helfer am Donnerstag: an diesem Tag wurden 41.217 Unterschriften abgegeben, davon kamen fast 10.000 aus OÖ. Am Freitag unterschrieb auch Bürgermeister Klaus Luger.


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