Kunstateliers im alten Tabaklager
LINZ. Wo einst die kostbaren Tabakballen aus dem Orient lagerten, wird künftig künstlerische Kreativität entfacht. Das Magazin 1 der Tabakfabrik Linz wird ab Jahresende Gemeinschaftsateliers sowie Einzelstudios beheimaten.

Über die letzten Jahre hat sich das ehemalige Produktionsareal der Austria Tabak zu einem Hotspot der Kreativwirtschaft entwickelt, in dem auch Kunst und Kultur eine große Rolle spielt. Nun wird dieser Sparte im Art Magazin ein ganzer Bauteil gewidmet – auf rund 1.800 Quadratmetern und drei Stockwerken wird es neben einer Co-Working-Möglichkeit mit „fixed und shared desks“ auch Einzelstudios geben. Darüber hinaus stehen etwa zwei großflächige Bereiche zur Verfügung, die für Bildhauerei und Arbeiten an Großformaten gedacht sind.
Die Gestaltung der Atelierflächen und Studios hielt Architekt Philipp Weinberger bewusst reduziert. „Ich wollte hier gezielt nur einen groben, sehr flexiblen Rahmen für die Nutzer schaffen. Ziel ist es, dass die Künstler selbst den Raum weiterentwickeln und gestalten, ihn zu ihrem Raum machen.“
„Die Kunst bietet Raum zum Experimentieren und dabei entstehen bekanntlich die besten Ideen. Umso wichtiger sind Orte wie die Tabakfabrik und besonders das neue Art Magazin, weil genau hier diese Verbindung von Kreativität und Innovation praktiziert und gelebt wird“, ist Bürgermeister Klaus Luger, Aufsichtsratsvorsitzender der Tabakfabrik, begeistert.


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