Die Sirenen heulen auf: Zivilschutz-Probealarm am 3. Oktober

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Karin Seyringer Karin Seyringer, Tips Redaktion, 01.10.2020 19:00 Uhr

OÖ/NÖ. Am Samstag, 3. Oktober wird wieder ein bundesweiter Zivilschutz-Probealarm durchgeführt. Rund 8.200 Feuerwehr-Sirenen werden die Zivilschutz-Signale ausstrahlen. Der Probealarm dient einerseits zur Überprüfung der technischen Einrichtungen des Warn- und Alarmsystems, andererseits soll die Bevölkerung mit diesen Signalen und ihrer Bedeutung vertraut gemacht werden. 

Österreich verfügt über ein gut ausgebautes Warn- und Alarmsystem, das vom Bundesministerium für Inneres gemeinsam mit den Ämtern der Landesregierungen betrieben wird. Damit hat Österreich als eines von wenigen Ländern eine flächendeckende Sirenenwarnung.

Die Signale können derzeit über etwa 8.200 Feuerwehr-Sirenen abgestrahlt werden. Ausgelöst werden können die Signale je nach Gefahrensituation zentral von der Bundeswarnzentrale im Einsatz- und Koordinationscenter des Bundesministeriums für Inneres, von den Landeswarnzentralen der einzelnen Bundesländer oder den Bezirkswarnzentralen.

„Warnung“, „Alarm“ und „Entwarnung“

Am 3. Oktober zwischen 12 und 12.45 Uhr ertönen nach dem Signal „Sirenenprobe“ die drei Zivilschutzsignale „Warnung“, „Alarm“ und „Entwarnung“. Die Bedeutung:

  • Sirenenprobe: 15 Sekunden
  • Warnung: drei Minuten gleichbleibender Dauerton – herannahende Gefahr! Radio-, TV-Gerät bzw. Internet einschalten, Verhaltensmaßnahmen beachten.
  • Alarm: eine Minute auf- und abschwellender Heulton – Gefahr! Schützende Bereiche bzw. Räumlichkeiten aufsuchen, über Radio, Fernsehen bzw. im Internet durchgegebene Verhaltensmaßnahmen befolgen.
  • Entwarnung: eine Minute gleichbleibender Dauerton – Ende der Gefahr! Weitere Hinweise über Radio, Fernsehen bzw. Internet beachten.

Auch Katwarn wird getestet

Wie auch schon 2019 wird am 3. Oktober auch das System Karwarn getestet. Katwarn Österreich/Austria ist ein System, das Informationen und Warnungen verschiedener Behörden ortsbezogen oder anlass-/themenbezogen auf mobile individuelle Endgeräte wie zum Beispiel Smartphones überträgt.

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