Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

WIEN/OÖ/NÖ. Klarerweise würden „keine infektiösen Personen bei besonders gefährdeten Menschen arbeiten müssen“, stellt das Gesundheitsministerium klar bezüglich der Tatsache, dass positive Mitarbeiter von Altersheimen und Spitälern arbeiten können. Mit einer neuen Verordnung können positive Mitarbeiter ihrer Arbeit nachgehen, deren CT-Wert bei über 30 liegt und damit keine Ansteckungsgefahr mehr besteht.

Symbolfoto (Foto: Volker Weihbold)
Symbolfoto (Foto: Volker Weihbold)

Mit der heute (10. November) vom Gesundheitsministerium veröffentlichten 1. Novelle zur Covid-19-Schutzverordnung können auch positiv getestete Mitarbeiter von Altersheimen und Spitälern an ihrem Arbeitsplatz tätig werden.

Dabei wird aber auch klargestellt, dass diese Mitarbeiter nicht mehr ansteckend sind. Zwar wird die Quarantäne bei Gesundheits- und Pflegepersonal auch nach zehn Tagen aufgehoben, für den Arbeitsantritt braucht es aber einen negativen PCR-Test.

Test kann wochenlang positiv bleiben

Ein solcher Test kann aber auch nach den zehn Tagen Quarantäne und wochenlang danach positiv bleiben. Die Person ist dann aber nicht mehr ansteckend. Gesundheitspersonal darf erst zum Arbeitsplatz zurück, wenn der sogenannte CT-Wert (Mengenmaß vorhandener Virus-RNA) über 30 ist. Ab diesem gilt eine Person nicht mehr als infektiös, auch wenn der PCR-Test noch positiv anschlägt.

„Nach wie vor sei damit selbstverständlich sichergestellt, dass infektiöse Personen nicht im Gesundheits- und Pflegebereich arbeiten“, so vom Gesundheitsministerium.

Weiters wird in der Verordnung klargestellt, dass in den Spitälern Patientenanwälte, Bewohnervertreter und unbedingt erforderliche externe nicht-medizinische Dienstleister zugelassen sind. Sie können unter den vorgegebenen Sicherheitsvorkehrungen weiterhin die jeweiligen Einrichtungen aufsuchen.

CT-Wert

Bei einem PCR-Test wird das Erbgut des Coronavirus so oft vermehrt, bis es aufgespürt werden kann. Hat jemand zum Beispiel nur wenige Viren in Rachen und Nase, muss das Erbmaterial oft vermehrt werden, bevor das Signal anschlägt. Wie viele Vermehrungszyklen notwendig sind, gibt der CT-Wert (“cycle threshhold“) an. Je niedriger der CT-Wert also, desto höher die Virenlast.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Herta Steinbichl: ein Leben zwischen Pflege und Selbstfürsorge

Herta Steinbichl: ein Leben zwischen Pflege und Selbstfürsorge

LINZ. Seit einem Unfall ihres Mannes bestimmt die Pflege den Alltag von Herta Steinbichl. Die 64-jährige Pichlingerin weiß, wie schwer es sein ...

Tips - total regionalNora Heindl
Künstliche Intelligenz im Vertrieb: Praxisbeispiele bei Wine & Business

Künstliche Intelligenz im Vertrieb: Praxisbeispiele bei Wine & Business

LINZ. Wie Unternehmen Künstliche Intelligenz im Vertrieb nutzen können, stand bei „Wine & Business 2026“ in der Tante Kaethe im Mittelpunkt.  ...

Tips - total regionalNora Heindl
Kinderbasar unterstützt Familien in Not

Kinderbasar unterstützt Familien in Not

LINZ. Der Reinerlös des Kinder- und Jugendbasars im Volkshaus Bindermichl entlastet Familien in Notlagen, die von den sozialpädagogischen Fachkräften ...

Tips - total regionalNora Heindl
Linzer Volksgarten bekommt 39 neue Lichtstelen 

Linzer Volksgarten bekommt 39 neue Lichtstelen 

LINZ. Im Volksgarten werden alle 39 bestehenden Lichtpunkte erneuert. 15 neue Lichtstelen sind bereits installiert, bis 14. Oktober sollen die ...

Tips - total regionalNora Heindl
Neuer Friseursalon am Linzer Südbahnhofmarkt

Neuer Friseursalon am Linzer Südbahnhofmarkt

LINZ. Am Südbahnhofmarkt gibt es einen neuen Friseursalon: Patrick Kitzmüller hat  „Ricks Schnittatelier“ am Marktplatz 26 in der ...

Tips - total regionalNora Heindl
Linz im 2026 Global Cities Index unter lebenswertesten Städten

Linz im "2026 Global Cities Index" unter lebenswertesten Städten

LINZ. Linz erreicht im Global Cities Index 2026 von Oxford Economics bei der Lebensqualität Platz zwölf unter 1.000 untersuchten Städten weltweit. ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Weitere Beiträge