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LINZ. Wie Bürgermeister Klaus Luger am Sonntag verkündete, bleiben die Kinderbetreuungs-Einrichtungen in Linz auch während des Lockdowns ab Dienstag zur Gänze geöffnet, die beiden Rathäuser und Dienstleistungs-Angebote stehen für die Bürger – mit reduzierten Öffnungszeiten – weiter zur Verfügung.

Die beiden Rathäuser bleiben für die Bürger grundsätzlich geöffnet, mit reduzierten Öffnungszeiten von 8-12 Uhr. (Foto: volker weihbold)

Die Linzer Kinderbetreuungs-Einrichtungen bleiben weiter zur Gänze geöffnet. „All diejenigen, die in Beschäftigung sind, haben die Chance, ihre Kinder betreuen zu können. In Linz braucht niemand Angst davor haben, das die eigenen Kinder nicht betreut werden können“, so Luger, der auch betont: „Es wird natürlich alles unter Einhaltung strenger Schutzvorgaben über die Bühne gehen.“

Grippe-Impfungen werden weiter angeboten

Die Dienstleistungs-Angebote der Stadt Linz bleiben weitgehend aufrecht, wie etwa auch die Grippeimpfungen. Die beiden Rathäuser bleiben für die Bürger dabei grundsätzlich geöffnet, mit reduzierten Öffnungszeiten von 8-12 Uhr. Luger: „Wir bitten die Bürger auch, von den Online-Angeboten Gebrauch zu machen.“ 

Der Linzer Stadtchef hat auch Kritik an Wien parat: „Es ist nicht sehr fair, wenn sich einzelne Minister jetzt über die Bundesländer oder Bezirksbehörden beschweren, da sollte man lieber vor der eigenen Haustür kehren. Wir haben etwa durch schwache EDV-Systeme des Gesundheitsministeriums bereits genug unnötige Probleme.“

„Pakt für Linz“ ausgebaut 

Der Linzer Bürgermeister führt abschließend an: „Ich mache mir auch gesamtgesellschaftliche Sorgen. Es steigt der Anteil der Menschen, die ökonomisch und persönlich unter dieser Last leiden. Deshalb haben wir auch den „Pakt für Linz“ vereinbart, wo wir den Zusammenhalt der Menschen dieser Stadt forcieren wollen.“  

Mehr Infos dazu hier: https://www.tips.at/nachrichten/linz/land-leute/520909-pakt-fuer-linz-nachbarschafts-initiativen-werden-weiter-ausgebaut

Raml: „Bundesregierung hat versagt“ 

„Es wurde von der Regierung in den letzten Monaten verabsäumt, die intensivmedizinischen Betreuungs-Kapazitäten rechtzeitig auszubauen“, übt FPÖ-Gesundheitsstadtrat Michael Raml Kritik an der Bundesregierung. „Es wäre dafür genug Zeit dafür gewesen, wir sind seit acht Monaten in der Pandemie.“ Es gäbe auch seit Monaten einen Mangel an einer kohärenten Test-Strategie. „Das führte etwa dazu, dass auch symptomlose Personen in Quarantäne geschickt werden mussten. Und schließlich müssen wir mit einem Computersystem arbeiten, das bekanntlich für 7.500 Salmonellen-Patienten ausgelegt ist.“ 

„Von einem möglichen Impfstoff sollten wir uns auch keine raschen Wunder erwarten, die nächsten Schritte werden einiges an Zeit und Organisation brauchen“, kündigt Raml an und schließt: „Ich bin ein Feind der Impfpflicht, aber ich möchte allen, die sich gerne impfen lassen möchten, dies in Linz auch ehestmöglich ermöglichen. An den Vorbereitungen dazu wird bereits gearbeitet.“


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