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LINZ. Währenddes ersten Lockdowns waren die Kurzparkzonen aufgehoben. Ob dies auch im aktuellen Lockdown sinnvoll ist, wird geprüft.

Symbolfoto (Foto: Weihbold)
Symbolfoto (Foto: Weihbold)

„Während des ersten Lockdowns haben wir festgestellt, dass durch das schrittweise Hochfahren der Arbeits- und Wirtschaftswelt der Bedarf an Parkplätzen entsprechend gestiegen ist“, erklärt Vizebürgermeister Markus Hein. Ob der jetzige Lockdown wirklich dieselben Auswirkungen auf die Arbeitswelt hat, werde sich erst zeigen: “Viele Dienstleister gehen diesmal einen anderen Weg und fahren nahezu einen Normalbetrieb, auch die Gastronomie hat sich vermehrt auf Abholservice eingestellt. Ob nun wirklich die Kurzparkplätze in Dauerparkplätze umgewandelt werden können oder ob diese doch gebraucht werden, wird sich in den kommenden Tagen zeigen.“

Baier für Aussetzen der Kurzparkregelung

„Auch, wenn die Situation eine andere ist als im Frühjahr – für die Zeit des Lockdowns macht eine Aussetzung der Kurzparkregelung in Linz absolut Sinn. Das soll ein kleiner Beitrag zur Erleichterung sein, um die Mitarbeiter in systemrelevanten Berufen zu entlasten und ihnen den Weg in die Arbeit zu erleichtern“, betont Vize-Bürgermeister Bernhard Baier von der Linzer Volkspartei die Notwendigkeit auf diese besonderen Umstände rasch zu reagieren.

„Gerade in den kommenden Wochen sollen jene, die für uns alle das System am Laufen halten, so gut als möglich entlastet werden“, betont Baier. Was mögliche Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft anlangt, regt Baier an, im ersten Schritt die Unterstützungen von Bundesseite zu analysieren und darauf aufbauend Maßnahmen zu konzipieren. „Wenn bekannt ist, was sich der Bund vorstellt, können wir flankierend und unterstützend für Handel und Wirtschaft in Linz tätig zu werden“, erklärt Wirtschaftsreferent Baier.

Hein: Grundsätzlich sinnvoll, aber „keine voreiligen Entscheidungen“

Prinzipiell hält Vizebürgermeister Markus Hein die Freigabe für sinnvoll. Denn gerade diese Zeiten lösen bei vielen Menschen Angst aus. Angst auch öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Sie darf aber nicht zu Lasten der Bewohner und lokalen Betriebe gehen. Wir werden daher in den kommenden Tagen die Situation genau beobachten, um Klarheit darüber zu bekommen. Es wird sich rasch zeigen, inwieweit überhaupt genügend Parkplätze dafür frei sind. Das ist die Voraussetzung für die temporäre Umwandlung von Kurz- in Dauerparkplätze. „Wir wollen keine voreilige Entscheidung treffen, die die Situation für die Linzer erschwert. Wenn es aber möglich ist, werden wir es auch tun“, so Hein abschließend.


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