Zahlreiche Teilnehmer bei Corona-"Spaziergängen" in Linz und Braunau
LINZ/BRAUNAU. Hunderte Menschen kamen zu einem „Spaziergang“ am heutigen 6. Jänner zusammen, um gegen die Covid-Maßnahmen zu protestieren. In Linz nahmen rund 200 Personen teil, in Braunau waren 300 bis 400 unterwegs.

Das Treffen am Dreikönigstag in Linz war nicht als Demo, sondern als „Spaziergang“ tituliert, die Gruppe von rund 200 Personen „spazierte“ von Linz-Urfahr nahe dem Ars Electronica Center über den Hauptplatz die Landstraße entlang und wieder retour. Die Teilnehmer wurden von Polizisten begleitet, Zwischenfälle habe es aber nicht gegeben, zitieren die OÖN die Polizei.
Bis zu 400 Teilnehmer in Braunau
Rund doppelt so viele Teilnehmer trafen sich in Braunau zu einem „Spaziergang“, der zu einer angemeldeten Versammlung wurde. Laut OÖN wurde eine Frau vorläufig festgenommen, weil sie ihre Identität nicht preisgeben wollte. In Braunau habe es auch 26 Anzeigen gegeben, aufgrund fehlendem Mindestabstand oder fehlendem Mund-Nasen-Schutz.
Demos: Neue Richtlinie wird erarbeitet
Unterdessen will das Innenministerium bis morgen, Donnerstag eine Richtlinie für die Sicherheitsbehörden bei Versammlungen von „Corona-Leugnern“ erarbeiten, kündigte Innenminister Karl Nehammer heute an. Es gehe um Handlungssicherheit für Polizisten und Sicherheitsbehörden. Das Recht auf Versammlungsfreiheit müsse geschützt und gewährleistet sein, andererseits dürfe dieses nicht als „Schutzschirm von Extremisten und Radikalen“ missbraucht werden.


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07.01.2021 14:15
Demos zu diesen Zeiten
Zu diesen schwierigen Zeiten eine Demo abzuhalten ist für mich unverständlich. Noch dazu wird bei Einigen kein Abstand eingehalten.