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OÖ. In der Nacht von 28. auf 29.Jänner führten langanhaltende Niederschläge in Kombination mit Schneeschmelze zu erhöhten Wasserführungen. Die Pegel an kleineren Gewässern, vor allem im Inn- und Hausruckviertel, erreichten teilweise Wasserstände, die statistisch gesehen nur einmal im Jahr auftreten. Im heutigen Tagesverlauf sind weitere Niederschläge in Form von Regen bis in höhere Lagen (Schneefallgrenze bei etwa 1.500 m) vorhergesagt. An der Donau werden derzeit keine Überflutungen erwartet. 

Archivfoto (Foto: Tips)
Archivfoto (Foto: Tips)

Verbunden mit der Schneeschmelze, können in ganz Oberösterreich, vor allem an kleinen Gewässern, lokale Überflutungen auftreten. Auch an den größeren Gewässern werden die Wasserstände ansteigen. Aus derzeitiger Sicht werden aber die Vorwarngrenzen am Inn und an den Donaupegeln nicht erreicht, weshalb auch die mobilen Hochwasserschutzanlagen noch nicht aufgebaut werden.

„Es besteht im Moment kein Grund zur Sorge, aber wir beobachten die Situation genau. Der Hydrographische Dienst hat mit seinem engmaschigen Netz an Messpegeln und durch die digitale Übertragung der Werte in Echtzeit zu jedem Zeitpunkt ein klares Bild über die Situation. Das zeigt die hohe Leistungsfähigkeit des Hydrographischen Dienstes und auch wie wichtig die Investitionen der letzten Jahre in den Hochwasserschutz waren. Wo es trotz der teils fallenden Pegel zu kleineren Überflutungen kommen kann, werden unsere Feuerwehren dies mit ihrer großen Erfahrung und ihrem unermüdlichen Einsatz rasch unter Kontrolle haben,“ betont Landesrat Wolfgang Klinger.


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