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LINZ. Mit einem Realisierungs- und Ideenwettbewerb geht das aktuell größte Stadtentwicklungsprojekt auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne in Ebelsberg nun in die nächste Runde.

Planungsreferent Vizebürgermeister Markus Hein (Foto: FPÖ Linz)
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Das größte Stadtentwicklungsprojekt der Stadt Linz, die Umnutzung der ehemaligen Hiller Kasernen, geht in die nächste Phase. Obwohl der Flächenwidmungs- und Bebauungsplan noch nicht durch sind, wird natürlich an der konkreten zukünftigen Nachnutzung fleißig weitergearbeitet. „Mit einem Realisierungs- und Ideenwettbewerb, der am 10. Februar startete, sollen die Gestaltung der Gewerbeflächen entlang der B1 und die Startup-Zone im westlichen Bereich des Areals ausgelobt werden. Das Ergebnis wird voraussichtlich im November 2021 vorliegen“, berichtet Planungsreferent Vizebürgermeister Markus Hein: „Die Strategie dahinter ist eine andere als bei Stadtentwicklungsprojekten der Vergangenheit. Ich will dort einen autarken Stadtteil schaffen, der das Prinzip der ‚Stadt der kurzen Wege‘ wirklich realisiert. Arbeit, Freizeit und Wohnen müssen nahe beieinanderliegen. Das verhindert unnötigen Verkehr von vornherein.“

Hochhaus als Blickfang

Der Wettbewerb ist in zwei Teile gegliedert. In einem „Ideenteil“ werden ca. 60.000 Quadratmeter Stadtraum gesamthaft betrachtet. In dem „Realisierungsteil“ geht es dann in einem weiteren Wettbewerbsschritt um die konkrete Umsetzung von ca. 25.000 Quadratmeter Wohn-, Arbeits- und Verkaufsflächen. Ganz besonderes Augenmerk wir die Jury auf qualitätsvolle Freiräume legen. Als Blickfang des Quartiers soll auch ein Hochhaus mitgedacht werden.

Schaffung von Arbeitsplätzen im Fokus

Daher sollen im ersten Schritt Flächen für Arbeitsplätze geschaffen werden. Das soll zukünftige Arbeitnehmer natürlich auf das Wohnen am Areal neugierig machen. Im zweiten Schritt wird erst das Wohnen im Fokus stehen. So sei sichergestellt, dass hier eine sehr hohe Lebensqualität entstehe. „Menschen, die hier arbeiten, sollen hier oder in der unmittelbaren Nähe auch wohnen. Eine zu schnelle, reine Wohnbesiedelung des Areals, wie es leider bei anderen Stadtentwicklungsprojekten schon der Fall war, geht meist zu Lasten der Lebensqualität und des Zusammenlebens. Diese neue Strategie soll dem entgegenwirken“, erklärt Hein.


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