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LINZ. Wie berichtet wird in Linz eine Rolltreppe zwischen Tummelplatz und Schloss geplant. Der Gestaltungsbeirat hat allerdings noch kein grünes Licht für das Projekt gegeben. Die Neos laden nun dazu ein, alternative Ideen einzureichen.

Die Neos rufen zum Ideenwettbewerb für den Linzer Schlossberg auf. Gefragt sind Alternativen zur Rolltreppe. (Foto: Volker Weihbold)

Das Rolltreppenprojekt zum Linzer Schloss würde gemeinsam mit dem geplanten Aufzug mindestens 3,5 Millionen Euro kosten, rechnet der Gemeinderat Lorenz Potocnik (Neos) vor. „Was wollen wir mit der neuen Aufstiegshilfe überhaupt erreichen? Nur für das Landesmuseum ist so eine Investition nicht darstellbar. Die Rolltreppe wird die schwachen Besucherströme zum Schloss nicht steigern. Stattdessen muss der gesamte Berg als Ausflugsziel für die Linzerinnen und Linzer attraktiver werden. Eine Rolltreppe alleine schafft das nicht. Grundsätzlich bietet ein so zentral gelegener Berg mitten in der Stadt viele Möglichkeiten, wir müssen sie nur nutzen“, sagt Potocnik. Laut ihm soll der Schlossberg ganzheitlich betrachtet und nicht die erstbeste Idee umgesetzt werden.

Sechs Zugänge zum Linzer Schloss

So gibt es sechs Zugänge zum Linzer Schloss, die neu gedacht werden könnten. Die Neos laden daher zum Wettbewerb der besten Ideen für den Linzer Schlossberg ein. „Wir laden alle kreativen Linzerinnen und Linzer, Architekten, helle Köpfe und Institutionen ein, ihre besten Ideen für den Linzer Schlossberg zu präsentieren: Gesucht werden Alternativen zum Rolltreppenprojekt und/oder Vorschläge, wie man den Schlossberg attraktiveren kann. Die besten drei Ideen werden mit je 1.000 Euro prämiert“, führt Potocnik aus. Um mitzumachen, sollte die Idee beschrieben, skizziert oder visualisiert und per E-Mail an Potocnik geschickt werden. Einsendeschluss ist am Mittwoch, 31. März 2021 um Mitternacht.

Möglich wären etwa ein Skulpturenpark, eine Erweiterung des Spielplatzes zu einer Abenteuer-Arena, eine Kletterwand oder eine Art Fitnessparcours inklusive Abenteuer-Rutsche hinunter in die Altstadt. Selbst die Lift-Idee hätte laut Potocnik mehr Potential, etwa als gläserner Panorama-Aufzug vom Donautal oder als Schrägaufzug mit Blick auf Linz.


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