Altenheime: Nach Besuchslockerungen fordert Gerstorfer Entlastungen für geimpfte Mitarbeiter
OÖ. Seit Mittwoch, 7. April, sind in Alten- und Pflegeheimen sowie in Wohneinrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen die Besuchsregeln gelockert, pro Woche und Bewohner sind vier Besuche von jeweils zwei Personen gleichzeitig möglich. Oberösterreichs Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer (SPÖ) zeigt sich erfreut, auch wenn sie sich eine Umsetzung schon vor Ostern gewünscht hätte.

In den 135 oberösterreichischen Alten- und Pflegeheimen sind mit 7. April sechs Bewohner und 22 Mitarbeiter von einer Covid-19 Infektion betroffen. Aufgrund der guten Infektionslage in den Alten- und Pflegeheimen hat das Gesundheitsministerium die Besuchsregeln gelockert. „Ich freue mich, dass mein Vorschlag seitens des Bundes aufgenommen und bei der Novelle der COVID-19 Schutzmaßnahmenverordnung berücksichtigt wurde – auch wenn ich mir eine Umsetzung bereits vor den Osterfeiertagen gewünscht hätte“, so Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer.
Noch keine Entlastung für Pflegekräfte
Noch nicht gekommen sind allerdings - wie ebenfalls gefordert - Entlastungen für die bereits geimpften Pflegekräfte. „Mein Vorschlag wäre es, die Frequenz der Antigentestungen zu reduzieren, wenn Mitarbeiter geimpft sind. Ich hoffe aber, dass die angekündigte Öffnungskommission des Bundes diese Themenstellung vorrangig weiter bearbeitet. Für die Mitarbeiter vor Ort ist es nicht nachvollziehbar, warum sich in ihrem Arbeitsalltag trotz Teilnahme an der Impfung nichts ändert“, so die Sozial-Landesrätin.


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