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OÖ. „Die Aussicht auf die Öffnungen ab 17. bzw. 19. Mai sind eine schöne Perspektive“, freut sich auch Harald Mayer, Kurienobmann der angestellten Ärzte der Ärztekammer für Oberösterreich. Allerdings betont er gleichzeitig: „Bei aller Vorfreude darf die Disziplin nicht verloren gehen – das heißt: weiter die Hygienemaßnahmen einhalten, auf den Abstand achten und regelmäßig testen!“

Harald Mayer, Kurienobmann der angestellten Ärzte (Foto: Balon)
Harald Mayer, Kurienobmann der angestellten Ärzte (Foto: Balon)

Die geplanten Öffnungen ab Mitte Mai – in den Schulen gibt´s ab 17. Mai keinen Schichtbetrieb mehr, alle Schüler kehren zum täglichen Präsenzunterricht zurück, ab 19. Mai sollen Kultur und Gastronomie wieder aufsperren dürfen – freuen auch Harald Mayer, Kurienobmann der angestellten Ärzte der Ärztekammer Oberösterreich. Dennoch warnt er vor Leichtsinn: „Es ist schön, dass es eine Perspektive gibt. Aber auch wenn mittlerweile schon 451.448 Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher geimpft worden sind, ist das kein Freibrief. Die Hygienemaßnahmen gelten auch weiterhin, auch das Testangebot sollte großflächig genutzt werden. Nur wenn sich alle daran halten und auch weiter aufpassen, können die Krankenhäuser, speziell die Intensivstationen, entlastet werden.“

Zudem erneuert Mayer seinen Appell, für die Patienten ein Konzept für einen Behandlungs-Wegweiser zu erarbeiten. „Während der Corona-Pandemie war und ist die Disziplin beim Besuch der Spitalsambulanzen sehr gut. Das soll auch weiter so bleiben. Der erste Weg, wenn man krank ist, sollte zum Hausarzt führen“, sagt Mayer und ergänzt: „Dieser kann sehr viel selbst behandeln – oder er weiß, wohin er seinen Patienten schicken muss.“ Damit werden nicht nur überfüllte Spitalsambulanzen vermieden, sondern auch viel Geld gespart. „Und davon profitieren alle“, sagt Mayer.


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