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LINZ. Der Verein „Jugend und Freizeit“ erhält für das Jahr 2021 eine Förderung von rund 461.500 Euro. Das Geld stammt aus dem Sozialressort des Landes Oberösterreich und ist für vier Streetwork-Projekte im Linzer Stadtgebiet vorgesehen.

von links: Erich Wahl, Geschäftsführer des Vereins Jugend und Freizeit, und Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer im Gespräch (Foto: Land OÖ/Denise Stinglmayr)

Streetwork ist aufsuchende soziale Arbeit im niederschwelligen Bereich. Konkret begeben sich Streetworker direkt ins Umfeld der Jugendlichen und erreichen dadurch auch jene, die durch herkömmliche Methoden der Sozialarbeit oder andere Angebote nicht mehr oder nur schwer erreicht werden. „Die Corona-Pandemie hat viele soziale Probleme wie ein Brennglas verstärkt. Besonders Jugendliche, die bereits vor der Corona-Pandemie Schwierigkeiten bei der Bewältigung ihres Alltags und bei der Entwicklung von Zukunftsperspektiven hatten, leiden unter den Auswirkungen. Daher ist es jetzt wichtiger denn je, den Kontakt zu diesen jungen Menschen nicht zu verlieren, sie zu begleiten und zu unterstützen. Die Streetworkerinnen und Streetworker des Vereins leisten seit vielen Jahren eine hervorragende Arbeit und haben auf diesem Gebiet viel Erfahrung“, sagte Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer (SPÖ) bei ihrem Besuch des Vereins Jugend und Freizeit.

Zwölf Jugendzentren

Dieser bietet zwölf Jugendzentren und vier Streetwork-Projekte im Linzer Stadtgebiet für Jugendliche und junge Erwachsene an. Im Bereich Streetwork werde unter anderem mit der Kinder- und Jugendhilfe des Landes zusammengearbeitet, ergänzte Geschäftsführer Erich Wahl. Für 2021 vergab das Land eine Förderung von rund 461.500 Euro.


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