Oberösterreich ist gespalten
LINZ. Oberösterreich ist gespalten, das zeigt eine neue Umfrage. Der Grund: Corona.

Das Raml und Partner (RUP) Forum hat sich als oberösterreichischer gesellschafts- und wirtschaftspolitischer Think Tank zum Ziel gesetzt, das Bewusstsein über die Zukunft des Standorts OÖ zu schärfen. Gemeinsam mit dem Linzer Imas-Institut hat das RUP Forum nun die Stimmung der Oberösterreicher erhoben. „Die Zuversicht kommt wieder etwas zurück“, so Imas- Markt- und Meinungsforscher Paul Eiselsberg. „Eine Grunddimension der Gesellschaft der Gegenwart ist jedoch eine gewisse Orientierungslosigkeit.“ 25 Prozent der Befragten bestätigen diese Orientierungslosigkeit „voll und ganz“, weitere 35 Prozent sind davon zumindest „einigermaßen“ überzeugt. Zudem ist die Oberösterreichische Gesellschaft gespalten: Erstmals mehr als die Hälfte der Österreicher stimmt dieser Aussage zu. Der Grund: Corona. „Das heißt aber nicht, das Oberösterreich hier zwei gleich starke Pole hat“, so der Meinungsforscher. „Wir möchten für Herbst einen runden Tisch einberufen“, so Markus Raml, Initiator des Raml und Partner-Forums. Dort sollen Lösungsansätze diskutiert werden. „Wir glauben, dass eine Diversität in der Diskussion ganz wichtig ist“, sind sich Raml und Eiselsberg einig. Positiv: Die Hälfte der Oberösterreicher ist auch der Meinung, dass die Menschen nach der Krise wieder zusammenfinden.


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