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Tips Jugendredaktion, Magdalena Hronek, 14.09.2021 09:15

LINZ. Im Rahmen der der diesjährigen Ars Electronica fand die 10. OÖ Freiwilligenmesse mit über 60 Ausstellern statt. Parallel besuchten 100 Teilnehmer das Symposium „Die Zivilgesellschaft der Zukunft“.

  1 / 2   JKU-Rektor Meinhard Lukas, Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer, Nicole Sonnleitner, Leiterin des ULF, und Gerfried Stocker, künstlerischer Leiter und Geschäftsführer von Ars Electronica, bei der 10. Freiwilligenmesse (Fotos: Land OÖ)

Die 10. OÖ Freiwilligenmesse, die 2020 wegen der Pandemie ausgefallen ist, konnte heuer als Premiere im Rahmen der Ars Electronica durchgeführt werden. „Wir haben uns sehr gefreut, heuer endlich wieder mit so vielen Kooperationspartner*innen zu zeigen, wie vielfältig freiwilliges Engagement in Oberösterreich sein kann. Dass wir dies im Rahmen der Ars Electronica zeigen konnten, ist für uns eine tolle Gelegenheit. Wir wollen aufzeigen, dass wir nur gemeinsam – also in Co-Kreation – wirken können und uns bereichsübergreifend zusammentun müssen, um weiter zu kommen“, freut sich Nicole Sonnleitner, Geschäftsführerin des Unabhängigen LandesFreiwilligenzentrums (ULZ)

Messe im Zeichen von Co-Kreation

Im Sinne des bereichsübergreifenden Zusammentuns wurden die Messeplätze nach Engagementbereichen gebündelt. Folgende Engagementfelder waren mit über 60 Organisationen/Projekten vertreten, darunter Engagement im Rettungswesen, Internationales Engagement, Junges Engagement, Engagement für Vielfalt und Menschenrechte, für Nachhaltigkeit, für sozialen Zusammenhalt und für Bildung. Neben zahlreichen Interessierten besuchten auch Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer, der Linzer Bürgermeister Klaus Luger sowie Anton Hörting vom Sozialministerium die Freiwilligenmesse. 

Symposium “Zivilgesellschaft der Zukunft“

Nicht nur bei der Freiwilligenmesse, sondern auch im parallel stattgefunden Symposium „Die Zivilgesellschaft der Zukunft“ ging es um Co-Kreation. Für die knapp 100 Besucher vor Ort und Online-Teilnehmer gab es ein volles Programm: Im Opening-Talk mit dabei waren Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer, Anton Hörting vom Sozialministerium, Klaus Ropin vom Fonds Gesundes Österreich und auch Gerfried Stocker, künstlerischer Leiter der Ars Electronica. Stocker wirkte als Jurymitglied beim Oberösterreichischen Landespreis für soziale Innovation – dieziwi.21 – mit, dessen Preisträger bei einer anschließenden Präsentation vorgestellt wurden.

Internationale sowie nationale Sprecher gaben Denkanstöße für die Gestaltung eines neuen, gemeinsamen Zukunftsdiskurses: Die ORF-Redaktionsleiterin Christa Hofmann berichtete von internationalem zivilgesellschaftlichem Engagement. Jakub Samochowiec vom Schweizer Gottlieb Duttweiler Institut sprach über Begegnungen der Zukunft und die Auswirkungen des New Digital Deals auf unser Sozialverhalten. Ayad Al-Ani, Professor an der Universität Stellenbosch in Südafrika, sprach anschließend über die (Ohn-)Macht der Digitalisierung auf unsere Gesellschaft. Daneben gab es zahlreiche Good-Practice-Beispiele aus dem Bereich des freiwilligen und zivilgesellschaftlichen Engagements.


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