Sinnfluencen – Nina Jokesch will mit ihrem Instagram Account Mehrwert schaffen

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Lena Brandstätter Lena Brandstätter, Tips Jugendredaktion, 16.09.2021 15:08 Uhr

LINZ. Tipps für eine positive Tagesroutine und jede Menge Motivation verspricht die 30-jährige Nina Jokesch, wenn man ihrem Profil mit dem Namen nina_jokesch auf Instagram folgt. Vor allem in einer Zeit, in der die Tage kürzer und grauer werden, kann eine Dosis Gute-Laune nicht schaden.

Stehen wir vor einer möglichen vierten Welle? Gibt es neue Einschränkungen – gar die Spaltung der Gesellschaft in geimpfte und ungeimpfte Menschen? Und wird sie das Einsamkeitslevel vieler Menschen auf eine nächste Stufe bringen – in der herbstlichen Zeit, in der die Zahlen von Menschen mit psychischen Problemen wie Depression ohnehin steigen? Und wie sieht es mit der langersehnten Flexibilität des Homeoffices aus, die sich „Dank“ der Corona-Pandemie für viele erfüllte?  Einsame Seelen, Menschen, die ohnehin wenig soziale Kontakte haben, müssen somit nicht einmal mehr für die Arbeit die eigenen vier Wände verlassen. Es fällt also nicht auf, wenn man sich mehr und mehr zu Hause verkriecht und stattdessen in eine virtuelle Welt aus perfekt inszenierter Social Media Profile eintaucht ... und darin ertrinkt.

Zwischen Realität und Digitaler(Fake-)Welt

Viel Ungewissheit, viele Fragen, wenige Antworten. Studien zeigen jedoch bereits jetzt, dass Menschen, die regelmäßig Facebook, Instagram und Co. konsumieren, unzufriedener mit sich selbst sind. Der perfekte Lidstrich, das perfekte Sauerteigbrot, der perfekte Urlaub, der perfekte Job ... all dieses „perfekt“ existiert nur virtuell, im richtigen Licht und mit dem richtigen Filter. Doch vergleichbar mit einer Sucht geht es meist sehr rasch und man kann nicht mehr zwischen gesundem und krankhaftem Konsum, zwischen Realität und Digitaler(Fake-)Welt unterscheiden. Daher ist es wichtiger denn je, sich mit sich selbst und seiner eigenen Zufriedenheit zu beschäftigen. Um sich selbst lieben und schätzen zu können, sollte man sich vorher bewusstmachen, dass auch die Instagram-Welt nur virtuell existiert und auch die „perfekt wirkenden“ Influencer alltägliche Probleme haben.

„Das Leben ist das, was man daraus macht“

Mit ihrem Instagram-Profil hat Jokesch, die im März 2021 ihr erstes Buch „Alleine“ veröffentlichte, es sich zur Aufgabe gemacht, sinnvollen Mehrwert über diese soziale Plattform zu bieten. Mehrwert, der die Selbstliebe stärkt, nicht schwächt; Mehrwert, der einen motiviert, an seine Visionen zu glauben; Mehrwert, der zu einem positiven Alltagantreibt. „Mit meiner Morgen-Routine habe ich einen Weg gefunden, wie ich direkt zu Tagesbeginn etwas Gutes für mich tue, bei mir bin und damit gut in den Tag starten kann. Ich stelle damit mich und meine Bedürfnisse direkt am Morgen an erste Stelle und starte dadurch voller Energie in den (All-)Tag“, so die gut gelaunte Linzerin. Nicht nur dieses morgendliche Ritual kommuniziert sie täglich auf ihrem Instagram-Account. Täglich werden motivierende Sprüche sowie Tipps und Anregungen für einen positiven Alltaggepostet. In den Stories teilt die 30-Jährige Erfahrungsberichte von ihren Followern. Mit ihrem Grundsatz „Das Leben ist das, was man daraus macht“, gibt sie jedem Einzelnen/jeder Einzelnen die Verantwortung für das eigene Leben, gleichzeitig aber auch die Chance, dass jeder für sich selbst eine Veränderung schaffen kann, die er/sie sich wünscht.

Austausch mit ihren Followern und Gute-Laune-Challenges

Das Leben ist nicht immer ein Zuckerschlecken, das erkannte Nina Jokesch im März 2020,während sie durch die schwerste Zeit ihres jungen Lebens ging. Die lebensfrohe, abenteuerlustige und starke Frau lernte während des 1. Lockdowns das Gefühl von Hoffnungslosigkeit und Traurigkeit, das Gefühl vom Einsam-Sein kennen. In ihrem Tagebuch, welches sie als Buch veröffentlichte, bekommen die Leser nicht nur einen tiefen Einblick in diese Phase ihres Lebens, sondern sie erfahren auch, wie sie immer wieder Kraftgefunden hat, weiter zu machen, was sie aus dieser Zeit gelernt hat und vor allem, wie sie ihre Lebensfreude wiedergefunden hat. Die Sinnfluencerin, wie sie sich selbst bezeichnet, liebt den Austausch mit ihren Followern und startet auch regelmäßig neue Gute-Laune-Challenges. „Denn in einer Welt, in der die Menschen sich selbst lieben und wertschätzen, glücklich und zufrieden sind, bleibt keine Zeit für Hass, Neid, Boshaftigkeit oder andere negative Gefühle“, so ihre Vision.

Über Nina Jokesch

Die 30-Jährige Linzerin hat am 15. März ihr erstes Buch „Alleine“ veröffentlicht. Auf 156 Seiten schildert sie ihre persönliche Reise durch die Corona-Pandemie und sieht sich dabei mit Verzweiflung, Rat- und Hilflosigkeit konfrontiert. Sie schaffte es jedoch, dieser Spirale aus negativen Gefühlen auszubrechen und will nun – mit diesem Buch, ihrem Instagram-Account sowie einem eigens entwickelten „Happy Monday“-Motivationsglas für zu Hause –Frauen und Männer motivieren, an sich selbst zu glauben, sich Gutes zu tun und sich selbst zu lieben.

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