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LINZ. Noch ist die aLASKA-Passage der Tabakfabrik, namentlich angelehnt an das benachbarte Handelshaus Laska, eine Baustelle. Schon in wenigen Monaten wird sich der Weg von der Holzstraße auf den Peter-Behrens-Platz in einem völlig neuen Kleid präsentieren.

  1 / 4   Noch ist die aLASKA-Passage eine Baustelle. Schon in wenigen Monaten wird sich der Weg von der Holzstraße auf den Peter-Behrens-Platz in einem völlig neuen Kleid präsentieren. (Foto: Gerhard Gruber)

Der Abbruch des nicht denkmalgeschützten Zwischenmagazins A ebnete den Weg für eine neue Verbindung, die vom Peter-Behrens-Platz nach Osten über das Grundstück der Firma Laska in die Holzstraße und in Richtung Hafenviertel führt. Die aLASKA-Passage der Tabakfabrik eröffnet nicht nur einen neuen Weg vom Peter-Behrens-Platz ins Hafenviertel, der 75 Meter lange und 16,5 Meter breite Streifen zwischen den beiden ehemaligen Tabakspeichern wird auch neu gestaltet. Großzügiger Sitzgelegenheiten, neue Bäume und ein Gastgarten sind geplant. Gestalterisch wird auch eine asphaltierte Fläche verschwinden. Diese wird geschottert und schließlich in eine Wildblumenwiese übergehen.

Auf den einst für die Anlieferung von Rohtabak genutzten Gleisen wird ein Flachwaggon positioniert: Er dient sowohl als zentraler Zugang für das Art Magazin als auch als Verladerampe für das dort beheimatete Museumsdepot. Der südliche Teil der Gleisanlage wird freigelegt und soll nach und nach von der Natur zurückerobert werden. Entlang von Stahlseilen können Schlingpflanzen bis zur ersten Etage des Art Magazin hinaufklettern und so eine natürliche Laube bilden.

Verweilen und Entspannen

„Meine Entwürfe erzählen Geschichten. Sowohl bei den architektonischen Eingriffen ins Magazin 1 als auch bei der Planung des Freiraums davor habe ich dem Bestand einen hohen Stellenwert eingeräumt. Meine Interventionen sollen diesen ergänzen, erklären und unterstützen. Der nun entstehende Garten zwischen den Magazinen erzählt von vergangenen Zeiten und davon, was in dieser Passage passiert. Dabei wird der Natur viel Platz gegeben, wodurch ein Raum entsteht, der zum Verweilen und Entspannen einlädt“, so Architekt Philipp Weinberger.

Gastro

Anziehungspunkte aus kulinarischer Sicht werden die Pizzen von Carbone Pizza als auch das neue Lokal von Aroy Thai mit angeschlossenem Außenbereich sein. Der Gastroanbieter übersiedelt vom Peter-Behrens-Platz ins Erdgeschoß des Art Magazins.


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