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LINZ. Am 18. Jänner 1982 hat Gerhard Mittermayr seinen Dienst als Straßenbahnfahrer aufgenommen. Heute feiert der Linzer sein 40-jähriges Jubiläum.

Gerhard Mittermayr ist seit 40 Jahren Straßenbahnfahrer. (Foto: Privat)
Gerhard Mittermayr ist seit 40 Jahren Straßenbahnfahrer. (Foto: Privat)

Fünf Generationen von unterschiedlichen Straßenbahngarnituren, vom Zwei- bis zum Zehn-Achser bis hin zur Pöstlingbergbahn: Gerhard Mittermayr war mit allen unterwegs. Am 18. Jänner feiert der heute fast 60-Jährige sein 40-jähriges Jubiläum und blickt auf eine bewegte Zeit zurück.

Beginn als Installateur

Doch alles auf Anfang: eigentlich absolvierte Mittermayr eine Lehre als Installateur. Schon damals stach ihm aber bereits die Straßenbahn ins Auge: während der Ausführung von Installationsaufträgen in einem Hochhaus in Linz-Urfahr - mit Bick auf die Straßenbahn.

Als Mittermayr nach abgeschlossener Gesellenprüfung - wie auch seine Kollegen - vom Unternehmen nicht übernommen werden konnte, war für diesen daher eine Anfrage bei der damaligen ESG naheliegend. Denn zum einen war sein Vater dort als Busfahrer tätig, zum anderen ergaben sich für Mittermayr für seine Leidenschaft, dem Schachspiel, schon bald auch Kontakte zu dem Unternehmen. Dieses brauchte für den Mannschaftssport gute Schachspieler für Turniere. Zunächst spielte der Linzer also - aufgrund der Berufstätigkeit des Vaters - für die ESG, ehe er selbst dort angestellt wurde.

 Zu jung für die Straßenbahn

Doch zunächst galt es einige Hindernisse zu überwinden, bevor er eine Anstellung bei dem Unternehmen erhielt: denn die ESG hatte keine Installationsarbeiten und für die Ausbildung zum Straßenbahnfahrer - diese war erst ab 21 Jahren möglich - war Mittermayr noch zu jung. So begann der heute 59-jährige zunächst als Zugbegleiter und Kontrolleur, bis er alt genug für die Tätigkeit als Straßenbahnfahrer war.

Verschiedenste Straßenbahnen

Seither gilt Mittermayr als Vollblut-Straßenbahnfahrer, der in seiner Laufbahn mit verschiedensten Garnituren unterwegs sein durfte, darunter auch mit der beliebten Pöstlingbergbahn.

 


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