Gelungener Restart und ein neues Festival: Linzer Club-Szene startet lautstark wieder durch
LINZ. Mit dem Wegfall der Sperrstunde feierte die Linzer Nachtgastronomie am vergangenen Wochenende ihre Rückkehr nach coronabedingter Zwangspause. Am Samstag, 2. April, setzt auch das neue Linzer Clubfestival „Stream Club“ an sieben Linzer Locations 24 Stunden lang laute Impulse für den Neustart.

„Grundsätzlich freue ich mich, dass man endlich wieder fortgehen kann. Es fühlt sich wieder normal an. Aber ich bin noch skeptisch, ob die Corona-Zahlen durch die kompletten Öffnungsschritte wieder steigen“, drückt die 23-jährige Karina aus Linz die Stimmung bei den jungen Club-Besuchern beim Neustart gut aus. Dennoch überwiegt die Freude, dass man nun wieder in zuvor geschlossenen Lokalen nach Mitternacht auftanzen darf.
Sieben Locations werden 24 Stunden lang bespielt
Die Linzer Clubszene startet am Samstag, 2. April. mit einem weiteren kräftigen Lebenszeichen durch: Einen Tag und eine Nacht lang präsentiert der „Stream Club“ ein dichtes Live- und DJ-Programm aus Techno, House, Drum`n Bass, Hip-Hop und mehr bei freiem Eintritt. Mit dabei unter den Locations: Stadtwerkstatt, Café Strom, Club Spielplatz, Solaris, Kapu, OK Deck und das Festivalcafé am Linzer Hauptplatz. Unter den Programm-Höhepunkten: Mit der englischen Drum and Bass Legende dBridge ist im Club Spielplatz ein Musiker dabei, der diesen Musikstil seit den 90er-Jahren wesentlich mitgeprägt hat. Und das Solaris stellt sein Programm ganz in das Zeichen von Techno und hat unter anderem den Wiener DJ und Produzenten Gerald VDH zu Gast.
„Zeichen für den Aufbruch“
„Clubkultur gehört zum urbanen Lebensgefühl. Als eines der ersten Festivals nach der Corona-Zwangspause wollen wir mit Stream Club ein Zeichen für den Aufbruch setzen. Linz braucht als attraktive Stadt eine lebendige Clubszene“, ist Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer von dieser neuen Initiative überzeugt.
Gastro-Neustart an der Donau
Nicht nur in den Clubs herrscht Aufbruchsstimmung, auch in der Gastronomie tut sich einiges, so etwa in Alturfahr: Ab Samstag, 12. März, will das „Biergartl“ die Gäste am Donauufer wieder einladen. Das „Schwarze Schiff“ nur wenige Meter weiter hisste bereits am 3. März die Segel für eine Stärkung unmittelbar am Donaustrand. Im „Fischerhäusl“ hingegen hört der Pächter im Juli nach acht Jahren auf, ein Nachfolger wird gesucht.


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