Impf- und Testangebot in OÖ wird reduziert
OÖ/LINZ/BEZIRK. Die Bundesregierung hat am Mittwoch entschieden, die Covid-Impfpflicht auszusetzen, es wird ab 15. März nicht gestraft. In drei Monaten wird evaluiert - Tips hat berichtet. Für Oberösterreichs LH-Stellvertreterin, Gesundheits-Landesrätin Christine Haberlander ist die Entscheidung nachvollziehbar. Das Impfangebot des Landes bleibe weiter aufrecht, werde aber an den Bedarf angepasst.

Gesundheitsreferentin LH-Stv. Christine Haberlander zur Entscheidung der Bundesregierung: „Ich habe immer betont, dass man in der Bekämpfung der Pandemie eine dynamische Entwicklung hat, auf Sicht fährt und Flexibilität braucht. Wir haben im Laufe der Pandemie immer besser gelernt, mit dem Virus umzugehen. Die Empfehlung der Expertenkommission dann zu impfen, wenn die Wirkung am größten ist, ist nachvollziehbar. Ich begrüße es daher, dass an der Impfpflicht festgehalten wird, denn es geht nicht um den aktuellen Zeitpunkt, sondern insbesondere um die Vorbereitung auf den Herbst und Winter. Allerdings muss die Zeit vonseiten des Bundes nun aktiv genutzt werden, um die technischen Rahmenbedingungen aufzubereiten und das Instrument tauglich zu stellen.“
Impfangebot wird zurückgefahren
Der Zulauf zu den Impfstandorten sei in den letzten Tagen merklich zurückgegangen, weshalb es zu einer Bedarfsanpassung bei den Impfstationen in Oberösterreich kommen wird. Die 31 Impfstandorte werden auf 18 reduziert, in jedem Bezirk werde aber weiterhin ein Standort zur Verfügung stehen.
„Neben den öffentlichen Impfstraßen steht auch weiterhin das wohnortnahe Angebot an Impfmöglichkeiten bei den niedergelassenen Hausärzten, die seit Anbeginn einen wichtigen und wertvollen Beitrag im Rahmen der Impfstrategie leisten, zur Verfügung“, appelliert Haberlander auch weiterhin, die Impfung zu nutzen.
Auch Testangebot wird reduziert
Mit der Lockerung der Covid-Maßnahmen am 5. März braucht es auch weniger Covid-Testungen. Das Land wird weiterhin ein Testangebot aufrechterhalten, allerdings auch hier verringert.
- Ab kommender Woche wird in jedem Bezirk (mindestens) eine öffentliche Teststraße vorhanden sein, von Montag bis Sonntag, für Antigen- und PCR-Tests. Infos und Öffnungszeiten unter www.land-oberoesterreich.gv.at/corona-test
- Wie bislang bestehen bleiben die behördlichen Teststationen, betrieben durch das Rote Kreuz.
- Wohnzimmertests können - sofern in den Gemeinden noch verfügbar - weiterhin mittels QR-Code verwendet werden.
- Gurgeltests werden bis Ende März ausgegeben, wie es weitergeht wird abhängig von der Bundes-Teststrategie entschieden.
- Selbsttests unter Aufsicht in den Gemeinden bleiben bis vorerst Ende März bestehen.
- Auch in Apotheken sind Tests weiter möglich.
- Aufgrund der geringen Nachfrage wird der Betrieb der mobil betriebenen Standorte eingestellt.
Haberlander fordert bezüglich der weiteren Teststrategie dringend Klarheit vom Bund. „Es braucht dringend eine klare Aussage des Bundes zur geplanten Teststrategie ab April. Aktuell haben wir vom Bund nur die Zusage bis 31. März. Wie es darüber hinaus weitergeht, wissen wir aktuell noch immer nicht.“ Das sei wesentlich für vertragliche Vereinbarungen.
Die aktuellen Testangebote werden laufend auf der Homepage des Landes unter www.land-oberoesterreich.gv.at/corona-test kommuniziert.


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