Lara-Nadine erblickte an der Straßenkreuzung das Licht der Welt
LINZ. Eigentlich wollte die Mutter mit ihrer besten Freundin in der Nacht ja noch selbstständig in die Klinik fahren – die kleine Lara-Nadine hatte auf halber Strecke aber eigene Pläne.

Als in den Morgenstunden die Wehen bei Mama Angela-Elenora einsetzten, machte sie sich mit Hilfe ihrer besten Freundin unmittelbar auf den Weg in die Klinik. An der Kreuzung Wiener Straße/Turmstraße wurden die Wehen jedoch plötzlich so stark, dass eine Weiterfahrt nicht möglich war. Über Notruf waren die freiwilligen Sanitäter Raphael Wagner und Michael Kamptner von der Rotkreuz-Ortsstelle Linz-Süd zum Glück nur wenige Augenblicke später zur Stelle. Denn kaum war Mama Angela-Elenora auf der Rettungstrage, ging es Schlag auf Schlag: Baby Lara-Nadine erblickte um 2.45 Uhr ohne Komplikationen und noch vor Eintreffen des ebenfalls alarmierten Notarztes das Licht der Welt.
„Es war wirklich nicht viel Zeit zum Vorbereiten oder um groß zu überlegen – wir haben einfach instinktiv gehandelt!“, schildert Rettungssanitäter Raphael den spannenden Augenblick. Aber auch für seinen Kollegen Michael war dieser Einsatz eine besondere Erfahrung: „Ich war einfach nur von meinen Gefühlen überwältigt als das Baby zur Welt kam und wir merkten, dass alles problemlos verlief. Zusätzlich war es eine große Ehre für mich in weiterer Folge das Baby während der Weiterfahrt in meinen Händen halten zu dürfen.“


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