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Großer Auftritt am Palmsonntag für die Eselmädchen Resi und Liesi

Jürgen Affenzeller, 04.04.2022 11:39

LINZ. Am Palmsonntag, 10. April, um 9.30 Uhr, haben Resi und Liesi, die beiden Eselmädchen der Pfarre Linz - St. Peter, nach zwei Jahren Corona-Pause endlich wieder ihren großen Auftritt: sie werden bei der Palmprozession vom Kirchenplatz in die Kirche mit einziehen.

  1 / 2   Am Palmsonntag haben Resi und Liesi nach zweijähriger Coronapause wieder ihren großen Auftritt: sie werden bei der Palmprozession der Pfarre Linz-St. Peter mitgehen. (Foto: Pfarre Linz-St. Peter)

Vor mittlerweile 7 Jahren hat die Linzer TierTafel ein verzweifelter Hilferuf ereilt. Es ging um vier kleine Esel, die ihr Zuhause verloren hatten. Weil sie niemanden mehr hatten, der sich um sie kümmerte, sollten sie geschlachtet werden. Die TierTafel handelte rasch: Im Nu haben sich vier Menschen mit einem großen Herzen gefunden, die die Esel vom Schlachter freigekauft haben. Zwei Esel leben jetzt froh und glücklich in Hartheim und wurden zu Therapie-Eseln ausgebildet.

Musikalisch gestaltet wird die Feier wie immer vom Pfarrcaritaskindergarten „Villa Sonnenschein“.

Nach zweijähriger Pause wieder mit dabei

Die beiden Eselmädchen Resi und Liesi stehen seither unter der Patronanz der Tiertafel der Pfarre Linz – St. Peter. Sie sind auf einem Bauerhof in Hinterstoder in Pflege und erhalten natürlich regelmäßig Besuch aus der Pfarre. Am Palmsonntag haben Resi und Liesi nach zweijähriger Coronapause wieder ihren großen Auftritt: sie werden bei der Palmprozession mitgehen.

Jesus kam „per Esel“ in Jerusalem an

In Jerusalem haben die Menschen damals Jesus freudig erwartet. Er sollte sie befreien von allem, was sie bedrückt und sie wollten ihn zu ihrem König machen. Mit Palmzweigen in den Händen haben sie ihm schon von Weitem zugerufen: „Hosanna, Jesus! Hosanna!“ Hosanna, das bedeutet soviel wie: „Hilf uns doch!“

Und dann ist Jesus gekommen. Aber wie war das genau? Jesus ist nicht majestätisch auf einem prächtigen Pferd geritten, wie man es von einem König erwarten könnte. Er kommt „per Esel“. Zu Zeiten Jesu war der Esel ein Fortbewegungsmittel für Leute, die sich nicht viel leisten konnten, muss man wissen. Und da kommt Jesus dann ausgerechnet auf einem Esel daher.

„Jesus wollte damit klarstellen: Er will sich nicht zu den Großen und Mächtigen dieser Welt zählen lassen. Er stellt sich auf die Seite der Kleinen und Einfachen. Durch die Anwesenheit von Resi & Liesi wird das in diesem ganz besonderen Palmsonntagsgottesdienst auf eindrucksvolle Weise anschaulich gemacht“, freut sich Pfarrer Franz Zeiger bereits auf den Palmsonntag.

 


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