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LINZ. Auf einer Fläche von 1.000 m² pflanzten die Kinder im Rahmen der Aktion „GUUTE-Wald-Lehr-Insel“ 300 klimafitte Bäume auf dem Gelände des Petrinums.

Tatkräftige Unterstützung erhielten die Schüler von Gemeinderätin Michaela Sommer und Landesbäuerin Johanna Haider. (Foto: ÖVP Linz)

Einsatz für Natur und Umweltschutz zeigen die Schüler der Weberschule. Auf einer Fläche von 1.000 m² pflanzten die Kinder im Rahmen der Aktion „GUUTE-Wald-Lehr-Insel“ 300 klimafitte Bäume auf dem Gelände des Petrinums. Tatkräftige Unterstützung erhielten sie dabei von Gemeinderätin Michaela Sommer und Landesbäuerin Johanna Haider.

300 Jungbäume gepflanzt

Die GUUTE-Initiative setzt gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer im wahrsten Sinne des Wortes Zeichen gegen den Klimawandel. Im Zuge der Aktion entstehen derzeit entlang von beliebten Wanderwegen sogenannte „GUUTE-Wald-Lehr-Inseln“. Dafür werden die ausgewählten Flächen mit Baumsorten bepflanzt, die mit den Auswirkungen des Klimawandels zurechtkommen und somit auch in Zukunft den Waldbestand in Österreich sichern werden. 

Auf den Flächen von rund 1.000 m² werden je 300 Jungbäume gepflanzt. Dabei kommen Arten wie Edelkastanie, Kalabrische Weißtanne, Weißtanne, Traubeneiche oder Walnuss zum Einsatz, die mit den geänderten Klimabedingungen gut zurechtkommen. Auf übersichtlich gestalteten Informationstafeln können sich Wanderer und Spaziergänger über das Projekt und den heimischen Wald informieren.

Mit großem Eifer bei der Sache

Den Schülern der Weberschule kommt dabei eine ganz besondere Aufgabe zu. Vor wenigen Tagen pflanzten sie knapp unterhalb der Endstation der Pöstlingbergbahn die neuen Bäume. „Es war wirklich beeindruckend, mit wie viel Einsatz und Eifer die Kinder bei der Sache waren. Durch diese Aktion haben sie viel über den heimischen Wald und den richtigen Umgang mit der Natur gelernt“, ist GR Michael Sommer vom Engagement der Kinder begeistert.

Schüler begleiten „ihren“ Wald weiter

Die Aufgabe ist aber noch nicht erledigt, denn die Schüler werden „ihren“ Wald in den kommenden vier Jahren begleiten und pflegen und können hautnah miterleben, wie sich die Bäume entwickeln, die sie selbst gepflanzt haben. Dabei werden sie von Lehrern und erfahrenen Waldpädagogen unterstützt. Der Wald soll künftig auch eine Rolle für den Unterricht spielen und die Kinder für unterschiedliche Unterrichtsfächer inspirieren.


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