2.700 km durch die Donau
LINZ. Andreas Fath schwimmt 2.700 Kilometer – für eine plastikfreie Donau. Am Montag, 2. Mai, gegen 14 Uhr wird der „schwimmende Professor“ dafür auch in Linz Halt machen.

Über vier Tonnen Plastik schwemmt die Donau ins Schwarze Meer – jeden Tag. Dabei ist die Debatte über Mikroplastik und dessen Gefahren für die Umwelt nicht neu – das Problem aber ist vielen Menschen nicht bewusst. Andreas Fath möchte das ändern. Er ist Professor für Chemie an der Hochschule Furtwangen und hat eine Mission: Er hat sich in die Lebensader Europas begeben und will den Fluss auf der gesamten „schwimmbaren“ Strecke durchschwimmen – eine Distanz von 2.700 km. Dabei durchquert er zehn Länder und verschiedenste Kulturen.
Musikperformance mit angeschwemmtem Plastikmüll
Am Montag, 2. Mai, gegen 14 Uhr wird der „schwimmende Professor“ Andreas Fath in Linz ankommen und beim Freibereich des Lentos Kunstmuseums mit Klimastadträtin Eva Schobesberger und Klimalandesrat Stefan Kaineder über den Handlungsbedarf beim Gewässerschutz sprechen. Begleitet wird der Termin von der Performancekünstlerin Crystn Hunt Akron mit „Plasticphonia“ – Musik aus angeschwemmtem Plastikmüll der Donau.
Hilfe für ukrainische Kinder
Andreas Fath wird von der NGO AWP begleitet, die die Aktion nutzt, um für geflüchtete ukrainische Kinder zu sammeln.


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