„In den Abendstunden sollen die Raser draußen bleiben“
LINZ. Der Verkehr, der Lärm, die Raser und die „Autoposer“ lassen viele Innenstadtbewohner und Gewerbetreibende verzweifeln. Daher gehen sie beim „Straßenfest – Bismarckstraße“ am Freitag, 8. Juli, ab 18 Uhr gemeinsam auf die Straße – diesmal mit der konkreten Forderung nach einem nächtlichen Durchfahrverbot in der Begegnungszone der südlichen Landstraße.

Am Freitag, 8. Juli, wird die Linzer Bismarckstraße ab 18 Uhr bereits zum zweiten Mal von der Landstraße bis zum Hessenplatz gesperrt. Wiederum werden viele Anrainer erwartet, um gemeinsam auf das Lärmproblem wegen nächtlicher Autoposer und Raser aufmerksam zu machen.
„Unser Ziel ist, generell eine nächtliche Durchfahrtssperre in der Begegnungszone der südlichen Landstraße ab 19 Uhr zu erreichen, um die beliebte Strecke für Spaßfahrten zu unterbrechen und um dadurch weite Teile des Neustadtviertels zu beruhigen. Denn dann wäre es abends und nachts nicht mehr möglich, mit lautstarken Autos und quietschenden Reifen um den Häuserblock zwischen Bürgerstraße und Bismarckstraße zu kreisen, um anschließend durch das Neustadtviertel zu rasen“, betont Werner Hudelist von der Initiative „Lebenswerter Hessenplatz und Umgebung“.
Gewerbetreibende mit dabei
Unter aktiver Beteiligung vieler ansässiger Betriebe, wie der Bäckerei Brandl, Surace, dem Palais Kaufmännischer Verein, dem Radshop BikeFeeling, der Ballettschule Maestro und dem Hotel Parkinn, wird erneut die so entstandene, temporäre Verkehrsberuhigung gefeiert.
Ruhigeres Miteinander
Mit dieser positiven Vision des Miteinanders ist die aktuelle Forderung an die Politik gekoppelt: „Ein abendliches Durchfahrverbot der Begegnungszone in der südlichen Landstraße würde das Grundproblem bekämpfen. Hunderte Raser, die hier bisher in den Abend- und Nachtstunden lautstark im Kreis fahren, müssten draußen bleiben. Die verkehrsberuhigte Situation würde mehr friedliche Besucher anziehen, die zusammen mit den Betrieben und Bewohnern des Neustadtviertels von einem besseren und ruhigeren Miteinander profitieren“, so Werner Hudelist.
Bisher wurden als Reaktion auf die Verkehrsbelastung lediglich zwei neue Radarstationen im Neustadtviertel installiert.


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