Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

LINZ. Heimweh, Angst um die in der Heimat verbliebenen Verwandten, Trauer, Stress und bürokratisches Neuland prägen den Alltag so vieler Ukrainer in Oberösterreich. Einige von ihnen haben aber dank eines Jobs in einem Klinikum der Oberösterreichischen Gesundheitsholding (OÖG) eine neue Perspektive und Zuversicht gefunden. Gleichzeitig sind sie eine wertvolle und engagierte Verstärkung für die Kliniken, so wie Olha Shtefan im Kepler Uniklinikum.

Olha Shtefan arbeitete als Ärztin 16 Jahre in Kiew in einem Privatlabor bevor sie nach Linz geflohen ist. Seit etwas mehr als einem halben Jahr ist sie im Zentrallabor des Kepler Universitätsklinikums tätig. (Foto: OÖG)

Die Ärztin hat 16 Jahre in Kiew in einem Privatlabor gearbeitet bevor sie nach Linz geflohen ist. Seit etwas mehr als einem halben Jahr ist sie nun im Zentrallabor des Kepler Universitätsklinikums tätig. Primaria Christa Kubasta und das Team haben sie herzlich aufgenommen. Mittlerweile spricht Olha Shtefan schon gut Deutsch und steht vor der Entscheidung, eine Nostrifizierung entweder als biomedizinische Analytikerin oder Ärztin für Labormedizin anzustreben.

Ein Großteil der Tätigkeiten, die sie im Rahmen einer Rotation von der Probenannahme über die Klinische Chemie bis zum Notfalllabor durchmacht, sind ihr von der Arbeit in der Heimat bekannt. Das Labor im Kepler Uniklinikum ist natürlich viel größer, gut ausgestattet und bietet ein sehr umfangreiches Leistungsspektrum. Auch das hat sie dazu bewogen, hier zu arbeiten. Den Kollegen streut Olha Shtefan Rosen, weil sie langsam und deutlich sprechen, gerne auch einmal etwas mehrfach erklären und schon ein bisschen zur zweiten Familie geworden sind, mit der man ja doch viel Zeit verbringt. Sie ist überzeugt: „Wenn das menschliche und berufliche Umfeld passt, ist auch die Leistung besser.“

Unterstützung kommt auch von der seit einigen Jahren in Linz lebenden Tochter und dem Schwiegersohn - beide sind als Ärzte tätig. Und auch eine Enkelin sorgt dafür, dass sich Olha Shtefan hier heimisch fühlt. Die Freizeit verbringt sie in Deutschkursen, in der Natur, beim Lesen (bevorzugt Themen über Psychologie und Coaching) sowie mit Stricken und Nachdenken über die wichtigen Dinge im Leben: Frieden, Sicherheit, Familie und ein gutes Arbeitsklima.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Thai Festival feiert Premiere in Linz

Thai Festival feiert Premiere in Linz

LINZ. Ein authentisches Thai Festival findet erstmals am Freitag, 4. September, und Samstag, 5. September, im last by schachermayer in Linz statt. ...

Tips - total regionalMichaela Aichinger
Schienenersatzverkehr auf der Linzer Straßenbahnlinie 1

Schienenersatzverkehr auf der Linzer Straßenbahnlinie 1

LINZ. Im Bereich Rädlerweg in Linz kommt es Anfang September zu Gleisarbeiten auf der Straßenbahnlinie 1. Schienenersatzverkehr wird eingerichtet.  ...

Tips - total regionalOnline Redaktion

Gehäuftes Auftreten von Legionellen in Linz: eindeutiger Nachweis für Quelle steht noch aus, Linz AG richtet Info-Hotline ein

LINZ. (Update) Bislang sind 30 Personen im Raum Linz an Legionellose erkrankt. Eine weitere in Linz wohnhafte Person befindet sich aufgrund einer ...

Tips - total regionalNora Heindl
Gehäuftes Auftreten von Legionellen in Linz: Wissenswertes rund um die Infektion

Gehäuftes Auftreten von Legionellen in Linz: Wissenswertes rund um die Infektion

LINZ. Bislang 15 Patienten wurden im Kepler Universitätsklinikum im Zusammenhang mit den aktuellen Legionellen-Erkrankungen im Großraum Linz ...

Tips - total regionalNora Heindl

Vom Losgewinn zum Stadionnamen: SPG Stahl Ebelsberg spielt ein Jahr lang in der „Karin Rainer Arena“

LINZ. Die Heimstätte der SPG Stahl Ebelsberg trägt in der Saison 2026/27 einen besonderen Namen: die Karin Rainer Arena. 

Tips - total regionalNora Heindl
Halbzeit auf der Großbaustelle: Promenadengeviert wird um 60 Millionen Euro renoviert

Halbzeit auf der Großbaustelle: Promenadengeviert wird um 60 Millionen Euro renoviert

LINZ. Blickt man von der Promenade aus auf das Promenadengeviert, lässt sich kaum erahnen, was sich im Inneren tut: Der historische Komplex ...

Tips - total regionalNora Heindl
Weitere Beiträge