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LINZ. Der zweite Bauabschnitt des A26-Tunnels soll ab Herbst 2024 starten. Die Initiative „Verkehrswende jetzt!“ befürchtet Bauschäden an den Häusern am Frosch- und Freinberg über den beiden Tunnelröhren und zeigt schon jetzt erste Berichte von den Auswirkungen des Tunnelbaus auf.

Westring-Gegner: "Massive Bergschäden schon jetzt am Freinberg" (Foto: Verkehrswende Jetzt!)
Westring-Gegner: "Massive Bergschäden schon jetzt am Freinberg" (Foto: Verkehrswende Jetzt!)

„Die ersten Auswirkungen des Tunnelbaus sind an den Häusern durch die Sprengungen im vergangenen Jahr bereits zu sehen, etwa im Anemonenweg“, berichteten Vertreter der Initiative am Montag bei einer Pressekonferenz.

Zittern um Bergschlößlpark

Und Folgeschäden sind zu befürchten: „Da der Tunnelabschnitt mit der Ausfahrt der A26 Bahnhofsautobahn an der Einmündung Ziegelei-/Waldeggstraße mit drei Tunnelportalen und sieben Tunnelein- und Ausfahrten laut Sondierungsbohrungen im bis zu 40 Meter mächtigen Linzer Lehm errichtet werden muss, und auch von der Asfinag als sehr anspruchsvoller Abschnitt des Tunnelbaus bezeichnet wird, sind hier unter anderem massive Grundwasserabsenkungen des sogenannten gespannten Wassers zu erwarten, was wiederum durch Absenkung des Untergrundes zu Schäden an

den Gebäuden oberhalb der Tunnelröhren, aber natürlich auch an Flora und Fauna führen wird. Der Südteil der historischen Parkanlage des Bergschlößparks wird somit zerstört, altem Baumbestand, der so immens wichtig für die Frischluft der Linzer Innenstadt mit tausenden Bewohnern ist, wird das lebensnotwendige Wasser entzogen“, so die Projektgegner bei der Pressekonferenz.


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