Bauarbeiten für A7-Halbanschluss verunreinigten den Linzer Katzbach
LINZ. Die Baustelle des Halbanschlusses A7 wird von der ökologischen Bauaufsicht kritisiert: Demnach gab es natur- und wasserrechtliche Mängel, die etwa Verschmutzungen des Katzbaches, die zu Trübungen im Bach führen, und Rodungen betreffen. Die Stadt Linz leitete ein Verwaltungsstrafverfahren gegen die Asfinag ein.

Bürgermeister Klaus Luger in einer Aussendung vom Mittwoch: „Eine entsprechende Abstimmung mit der Asfinag, um diese konsenswidrigen Abweichungen rasch zu lösen, wurde unverzüglich eingeleitet. Ebenso wurde die Asfinag beauftragt, für die Ableitungen in den Katzbach umgehend um wasserrechtliche Bewilligung anzusuchen. Seitens des Straßenbau-Unternehmens werden entsprechende Vorreinigungsanlagen in Form von Absetzbecken vorgeschalten.“
Baustelle unter Beobachtung
Luger weiter: „Natürlich entspricht eine solche Vorgangsweise weder dem natur- noch dem wasserrechtlichen Konsens. Aufgrund dieser Verstöße wurde unverzüglich eine Teilbaueinstellung sowie ein Verwaltungsstrafverfahren eingeleitet. Diese beeinträchtigt jedoch nicht die Gesamtbaustelle. In weiterer Folge wird die ökologische Bauaufsicht die Baustelle rundum den Halbanschluss A7 Dornach verstärkt ins Auge fassen.“


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