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LINZ. Zum zweiten Mal wurde der Frauenförderpreis des Landes OÖ „StarkeFrauen.StarkesLand“ vergeben. 43 Projekte wurden eingereicht, beim Kompass Female.Forum in Linz wurden die Siegerinnen ausgezeichnet, darunter auch Linzerinnen. Gabriele Kössler wurde mit dem“ Sonderpreis für Lebenswerk“ geehrt.

Die Preisträgerinnen mit LH-Stellvertreterin Christine Haberlander (Foto: Land OÖ/Daniel Kauder)
  1 / 2   Die Preisträgerinnen mit LH-Stellvertreterin Christine Haberlander (Foto: Land OÖ/Daniel Kauder)

„Die vielen Einreichungen zeigen auch diesmal, wie wichtig es ist, Frauenförderung und entsprechende Projekte in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen“, so Frauenreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander. Die Preisverleihung fand am 20. Juni beim KOMPASS Female.Forum im Seminarhaus auf der Gugl der Landwirtschaftskammer in Linz statt.

Preisträgerinnen aus Linz

In der Kategorie „Vereine / Organisationen / Gemeinden“ wurden die Female Coders für den ersten Hackathon für Frauen und Mädchen – „IT entdecken“ (Linz) ausgezeichnet. Seit 2019 bietet der Verein zur Förderung von Frauen in der IT-Branche die Möglichkeit, unkompliziert und niederschwellig IT-Luft zu schnuppern und dabei andere interessierte Frauen kennenzulernen.

Den „Sonderpreis für herausragendes Engagement im Bereich Gleichstellung“ ging an Cäcilia Innreiter-Moser (Linz). Die Assistenzprofessorin am Institut für Organisation an der Johannes Kepler Universität Linz und setzt sich seit jeher für Gleichstellung und Frauenförderung ein – ob an der Universität selbst, im Ehrenamt oder privat. Seit 2016 ist Cäcilia Innreiter-Moser Vorsitzende des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen. Darüber hinaus hat sie den MBA „Management und Leadership für Frauen“, ein international einzigartiges universitäres Programm, aufgebaut.

Lebenswerk-Preis für Gabriele Kössler

Die Linzerin Gabriele Kössler erhielt den „Sonderpreis für Lebenswerk“. Gabriele Kössler gilt als umtriebige Netzwerkerin und ist seit Jahren in vielen Frauennetzwerken (darunter Soroptimistinnen, Frauenbewegung, Verein der Akademikerinnen, Frauen im Trend, Cross-Mentoring) vertreten, um Frauen zu stärken, sie voranzubringen und sich für die Gleichstellung einzusetzen. Als Kunstliebhaberin fördert sie Künstlerinnen auf regionaler und österreichweiter Ebene. Gabriele Kössler war 1974/75 an der ersten österreichischen Jugendstudie des IMAS-Instituts Linz sowie 1978 am ersten Seminar zur Ausbildung von Moderatorinnen und Moderatoren für Workshops in Österreich beteiligt. 1985 führte sie die Assessment-Center-Methode in Österreich ein. 2001/02 rief sie die Cross-Mentoring-Plattform in Oberösterreich ins Leben, die sie bis 2016 leitete. Gabriele Kössler war in verschiedenen Funktionen für den Fachgruppenausschuss UBIT der WKOÖ tätig, wirkte wesentlich bei der Ein- und Durchführung verschiedenster Mentoring-Programme mit und gründete diverse Frauennetzwerke und -clubs. Bis 2020 war sie Mitglied der „Task Force Mentoring“ der Föderation der Soroptimist-Clubs Europas.

Frauen ermutigen

„Uns von Frau in der Wirtschaft Oberösterreich ist es ein ganz zentrales Anliegen, Frauen zu ermutigen, ihre Leistungen noch mehr nach außen zu tragen. Dazu braucht es vor allem Vorbilder. Mit Auszeichnungen wie dem Frauenförderpreis geben wir diesen Vorbildern und herausragenden Frauen eine Bühne und zeigen, was Frauen am oö. Wirtschaftsstandort alles leisten“, betont Margit Angerlehner, die Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft.

„Ich gratuliere von ganzem Herzen. Gleichzeitig appelliere ich an sie, weiterzumachen und unseren Unternehmen und Institutionen auch künftig ein Vorbild zu sein. Denn die von der Jury gewählten Siegerprojekte und Einzelpersonen animieren zum Nachmachen“, betonte Haberlander bei der Preisverleihung.


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