Gemeinsam gegen häusliche Gewalt: StoP Linz geht weiter
LINZ. StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt ist ins dritte Jahr gestartet. Nach der Sommerpause geht es geschäftig weiter – mit regelmäßigen Frauen- und Nachbarschaftstischen und anderen Veranstaltungen.

StoP lebt durch die Bevölkerung. „Wir ermutigen Augen- und Ohrenzeugen, bei Gewalt in Familien oder Partnerschaften aktiv zu werden“, erklärt Sylvia Aufreiter, die für StoP in Urfahr zuständig ist. Besonders Nachbarn sind hier gefragt. Sie sind meist die Ersten, die etwas mitbekommen, und eine große Chance für die (meist) betroffene Frau. StoP ermutigt das Umfeld, sich einzumischen, und bietet dazu das nötige Wissen. „Wir werden auch viel in der Nachbarschaft unterwegs sein – sprechen Sie uns doch an, wenn Sie uns mit unseren StoP- Taschen sehen!“, so Aufreiter.
Parkbänke mit Infomaterial
Durch die auffälligen Parkbänke ist StoP mittlerweile in vielen Stadtteilen sichtbar. Auf den Bänken ist die Nummer der Frauenhelpline 0800 222555 gut erkennbar aufgesprüht. „Wir haben auch begonnen, zusätzliches Infomaterial anzubringen“, erklärt Koordinatorin Elisa Lummerstorfer, die die Nachbarschaftstische im Franckviertel betreut: „Damit die Menschen mehr über häusliche Gewalt und StoP erfahren und unsere Bewegung weiterwächst. Jede und jeder ist herzlich willkommen mitzumachen!“
Veranstaltungen starten
Der nächste StoP-Frauentisch ist am Dienstag, 19. September, 17–19 Uhr, im Grünschnabel-Remisenhof. Zu Gast sind Aktivistinnen von Catcalls Linz.
Der Nachbarschaftstisch findet am Dienstag, 26. September, 17–19 Uhr, im Kitchen Hub statt.
Für den kostenfreien Workshop „Gemeinsam gegen Partnergewalt“ gibt es noch Plätze. Dieser vermittelt Fachwissen zu Partnergewalt, Zivilcourage sowie Beratungsangeboten und findet am Dienstag, 3. Oktober, 8.30–16 Uhr an der Fachhochschule OÖ Campus Linz statt.


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