Rund 100 Teilnehmer radelten am Neujahrstag durch Linz
LINZ. Das Fahrrad ist das ganze Jahr über ein verlässliches Verkehrsmittel, daher eröffnet die Radlobby mit auch Jahresbeginn auch jährlich die Radsaison. Auch heuer trafen sich am 1. Jänner wieder einige Radfahrer am Linzer Hauptplatz zum Neujahrsradeln.

Obwohl das neue Jahr mit einigen Regenschauern begann, versammelten sich am Neujahrstag rund 100 Radfahrer aus Linz, Leonding und anderen Umlandgemeinden am Hauptplatz in Linz. Von dort aus ging es mit den Fahrrädern über die Nibelungenbrücke, durch die Landstraße, zum Hauptbahnhof und in einem Bogen durch die östliche Innenstadt wieder zurück zum Hauptplatz. Auch ein Christbaum wurde traditionell auf dem Lastenrad mitgeführt.
Die Aktion fand nicht nur in Linz statt, sondern auch in anderen österreichischen Städten und Gemeinden, etwa in Wien, Graz, Salzburg, St. Pölten und Dornbirn.
Forderungen für eine Fahrradstadt Linz
Neben dem gesellschaftlichen und unterhaltsamen Part hat das Neujahrsradeln der Radlobby Linz auch jenen Zweck, die Forderungen des Vereins kundzutun. Um das Ziel der Klimaneutralität erreichen zu können, brauche es den Schulterschluss aller Parteien für Investitionen in den Radverkehr. Vergangenes Jahr wurden erstmals zwei Millionen Euro investiert, zumindest in dieser Höhe müsse es weitergehen, so die Radlobby Linz. Gefordert wird ebenso eine Fahrradstrategie, um Linz in klaren Schritten zu einer klimagerechten Stadt zu machen und die Lebensqualität der Bürger zu steigern.


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