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LINZ. „Königliche Delegationen“ aus der Dompfarre Linz und der Pfarrgemeinde Urfahr-Christkönig besuchten den Linzer Bischofshof, wo sie mit Freude von Bischof Manfred Scheuer, von Generalvikar Severin Lederhilger und von den Mitarbeitern empfangen wurden.

Die Sternsinger freuten sich über ein Selfie mit dem Bischof. (Foto: Samuel Haijes)
  1 / 2   Die Sternsinger freuten sich über ein Selfie mit dem Bischof. (Foto: Samuel Haijes)

Die beiden Sternsingergruppen kamen in Vertretung von über 16.000 Sternsinger, die heuer zum 70. Mal in Oberösterreich unterwegs sind, um den Menschen den Segen zu bringen und die weihnachtliche Friedensbotschaft zu verkünden. „Unser Anliegen ist es, mehr Gerechtigkeit in der Welt zu erreichen. Die Spenden an die Sternsingeraktion unterstützen Menschen dabei, sich gegen Armut und Ausbeutung zu wehren“, betonte Samuel Haijes, ehrenamtlicher Vorsitzender der Katholischen Jungschar der Diözese Linz, der die beiden Gruppen begleitete.

520 Millionen Euro haben die Sternsinger seit dem Winter 1954/55 ersungen, 80 Millionen davon in Oberösterreich. Mit diesem Geld werden rund 500 Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika unterstützt. Heuer werden besonders Projekte in Guatemala in Lateinamerika in den Fokus gerückt. Sie setzen sich stark für den Kinderschutz ein, sodass die Kinder in einer sicheren Umgebung aufwachsen können. Außerdem helfen sie Jugendlichen bei einer beruflichen Ausbildung, dabei, ein Business zu starten und sich für die Gemeinschaft zu engagieren.

Bischof Scheuer: „Ihr seid ein Segen!“

Bischof Manfred Scheuer dankte den Sternsingern für ihr Kommen und ihr Engagement: „Ich danke euch für euren Besuch und gratuliere herzlich zum 70. Geburtstag! Vor 60 Jahren war ich als Kind selbst als Sternsinger unterwegs. Danke, dass ihr eure Ferien und eure Freizeit zur Verfügung stellt! Ich wünsche euch, dass ihr selbst viel Freude zurückbekommt. Ihr geht für eine bessere, gerechtere Welt – ihr seid ein Segen.“

Noch bis zum 7. Jänner bringen die „Heiligen Könige“ die Friedensbotschaft und den Segen für das neue Jahr zu den Menschen im ganzen Land. Millionen Schritte, offene Herzen und Türen sowie gefüllte Spendenboxen tragen den Segen weit hinaus zu notleidenden Menschen.


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