„Dorf in der Stadt“ mit neuem Programm
LINZ. Das Grätzelfest in der Altstadt „Dorf in der Stadt“ stellt sich neu auf. Das erwartet die Besucher am Samstag, 27. April 2024, von 10 bis 19 Uhr.

Das Stadtteilfest in der Altstadt gibt es seit zehn Jahren, gestartet hat es als eine Art Tag der offenen Tür, bei dem die Geschäftstreibenden zeigten, was sich in den vergangenen zwölf Monaten getan hat. Dank einer Sondergenehmigung durften an diesen Sonntagen alle Geschäfte in der Altstadt öffnen. Ziel des Vereins „Wir Altstadt Linz“ war damals, die Gewerbeflächen attraktiver für neue Mieter zu machen und einen guten Branchenmix zu bekommen.
Das ist heuer neu
Weil das mittlerweile bestens funktioniert, wird das Programm nun erweitert und die Altstadtbewohner verstärkt eingebunden, erklärt Roland Pachner von „Wir Altstadt“. Die Anrainer wurden dazu im Vorfeld per Postwurf informiert und zum Mitmachen eingeladen – etwa beim neuen Programmpunkt Altstadtflohmarkt, der auf die Idee einer Anwohnerin zurückgeht. Dabei können Altstadtbewohner direkt vor ihrem Haus einen Stand aufbauen, um ihre Sachen feilzubieten. Das fördert den Austausch im Viertel und schont Ressourcen.
Neu ist auch das „Bankerln“. Dazu stellen Altstadtbewohner beispielsweise vor ihrem Haus ein paar Sitzmöglichkeiten auf. Nun ist jeder Passant eingeladen, es sich auf diesen Plätzen gemütlich zu machen und ein nettes Plauscherl zu führen. Nach dem Motto „Durchs Reden kommen d’Leit zamm“ soll die Altstadt-Community gestärkt werden. Ebenfalls neu ist der Samstag als Veranstaltungstag, eine künftige Ausweitung auf Sonntag ist angedacht.
Pflanzlmarkt und Kinderprogramm
Beim Pflanzlmarkt finden Hobbygärtner Setzlinge für Garten, Balkonbeet oder Blumentopf. Die Händler geben auch Tipps mit, damit es zuhause bald wieder bunt blüht und das Gemüse gedeiht. Für Kinder gibt es im Altstadtpavillon ein eigenes Programm, auch eine Schnitzeljagd gibt es heuer wieder für Klein und Groß – die vergangenen Jahre hätten gezeigt, dass auch die Erwachsenen ehrgeizig das Ziel erreichen wollen. Die Tradition bleibt auch bestehen: Die fast ausschließlich eigentümergeführten Geschäfte haben geöffnet, die Gastrobetriebe sorgen fürs leibliche Wohl.


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