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Ö/LINZ. Bereits das dritte Jahr in Folge tritt die Volkshilfe mit ihrer Aktion „Tour de Chance“ gegen Kinderarmut an. Österreichweit ist man heuer unterwegs und auch in Oberösterreich wird Stopp gemacht: am 20. Juni um zirka 17 Uhr am Linzer Hauptplatz.

Volkshilfe Österreich-Direktor Erich Fenninger (zweiter von rechts) mit Mitstreitern vor dem Start seiner „Tour de Chance“. (Foto: Valerie Matlseva)

Die Zahl der Kinder, die in Österreich in absoluter Armut leben muss, hat sich seit dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Besonders bei absoluten Grundbedürfnissen, wie Essen und Wohnen, sieht die Statistik negative Entwicklungen. Auch in Oberösterreich sind 32.000 Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren von Armut oder Ausgrenzung betroffen.

Die Volkshilfe versucht auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen und radelt dafür bereits zum dritten Mal mit einem Team rund um Volkshilfe Österreich-Direktor Erich Fenninger quer durch Österreich: „Kinderarmut kann bedeuten, in einer kalten oder schimmligen Wohnung leben zu müssen, am Ende des Monats nicht ausreichend zu essen zu haben, notwendige medizinische Therapien nicht in Anspruch nehmen zu können oder einen verkürzten Bildungsweg zu haben. All das wollen wir ändern, auch für die Kinder und Jugendlichen in Oberösterreich.“

Die Volkshilfe fordert daher einmal mehr die Einführung einer Kindergrundsicherung in Österreich, also vereinfacht gesagt, eine sozial gestaffelte Familienbeihilfe, die armutsbetroffene Kinder stärker unterstützt. “Es gibt keine Alternative zur Kindergrundsicherung, wenn wir nicht länger zusehen wollen, wie die Familien immer weniger am Teller haben”, so Erich Fenninger abschließend.


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