Linzer Verein "Sinus" übte Herzdruckmassage mit ÖFB-Spielern
LINZ. Egal ob auf dem Spielfeld oder während eines Trainings - im Umfeld eines Fußballspielers kann jederzeit ein medizinischer Notfall eintreten. Die Notfallinitiative „Sinus Linz“ schulte daher das ÖFB-Team vor der Europameisterschaft, wie in so einer Situation richtig zu handeln ist.

Die interdisziplinäre Notfallinitiative „Sinus Linz“ hatte die Spieler der österreichischen Nationalmannschaft während ihrer Vorbereitungen auf die Europameisterschaft bei sich zu Gast. Den Fußballspielern sowie dem gesamten Betreuerteam wurde gezeigt, wie bei einem Notfall gehandelt werden muss, denn: Die Fußballer sollten nicht nur sportlich fit sondern auch in der Lage sein, einem Menschen entsprechend zu helfen.
Doch nicht nur die Österreicher wurden im Bereich Wiederbelebung geschult - auch die Mannschaften aus Georgien, Tschechien und der Slowakei verweilten während der EM-Vorbereitungen in Österreich und konnten ihr Wissen bei „Sinus Linz“ in einer sogenannten GOAL-Session (“GO and safe A Life“) auffrischen. Der Kurs mit dem Linzer Verein „Sinus“ kam durch eine Kooperation zwischen der UEFA und dem ERC (European Resuscitation Council) zustande. Die Fußballspieler zeigten sich motiviert, die in einem Notfall lebenswichtige Herzdruckmassage an einer Reanimationspuppe zu üben.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden