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LINZ. Schanigärten tragen zum Urlaubs-Flair in der Innenstadt bei, in Linz werden mittlerweile rund 290 der Gastgärten gezählt. Dass die Anzahl in den vergangenen zehn Jahren um 20 Prozent anstieg, ist wohl auch der vereinfachten Antragstellung und Bewilligung zu verdanken.

Rund 90 Schanigärten haben mittlerweile das ganze Jahr über geöffnet. (Foto: edigrafie/stock.adobe.com)

Die Zahl der Schanigärten stieg auch in Linz in den vergangenen Jahren stetig. Gab es 1980 lediglich fünf Schanigärten auf öffentlichem Gut, luden 1991 bereits 58 zum Verweilen ein. Ein großer Boom setzte dann ab 1998 ein, als es bereits 150 Schanigärten gab. In den vergangenen zehn Jahren kamen nochmals 20 Prozent genehmigte Schanigärten dazu.

Schanigärten sind in Linz am Hauptplatz, in der Altstadt, an der Landstraße aber auch in Urfahr, in Kleinmünchen oder in Pichling zu finden. Sobald die Temperaturen es zulassen nutzen die Linzer die Urlaubsatmosphäre in den Freiluft-Gastrobereichen. Aber auch Ganzjahres-Schanigärten sieht man immer häufiger, nicht nur aufgrund der milde Winter.

Gesenkte Tarifkosten für Schanigärten

Ganzjahres-Schanigärten gibt es bereits 90 an der Zahl in Linz. Zwischen einem saisonalen Betrieb (März bis Oktober) oder einem Ganzjahresbetrieb können Gastro-Betreiber seit der neuen „Tarifordnung für die Sondernutzung des öffentlichen Gutes“ wählen - diese wurde am 24. Mai 2023 vom Linzer Gemeinderat beschlossen. Die Bewilligung ist von der örtlichen Lage abhängig.

Mit Anfang 2024 wurden zudem die Tarife für Schanigärten gesenkt. „Den Gastgärten kommt neben ihrer touristischen Bedeutung auch eine soziale Funktion für die Linzer Bevölkerung zu. Vor allem in einer Zeit, in der die Kommunikation zunehmend auf virtuellem Weg erfolgt, ist es wichtig, dass sich die Menschen auch persönlich treffen“, hebt Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SP) die gesellschaftliche Bedeutung der Schanigärten hervor.


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