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LINZ. Von Musikwissenschaft bis Digital Humanities, von Anton Bruckner, Mathilde Kralik bis Nikolaus Harnoncourt: Am Mittwoch, 23. Oktober, ab 17 Uhr präsentiert das Vizerektorat für Forschung der Bruckner Universität beim ersten Forschungsforum des Wintersemesters aktuelle wissenschaftliche Projekte von Forschenden und Doktoranden. Der Eintritt ist frei.

 (Foto: Michael Hierner)
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Mit künstlerischen, künstlerisch-wissenschaftlichen sowie wissenschaftlichen Forschungsprojekten ist der Forschungsbereich an der Bruckner Uni vielfältig und interdisziplinär: So widmet sich etwa der Vortrag des Musikwissenschaftlers Lars Laubhold einem Aspekt der Bruckner-Rezeption und betrachtet Bruckners meistgespielte Symphonie, die 7., im Kontext der Harnoncourtschen Interpretation.

Mittels annotierter Datensätze, die in den Digital Humanities für die Untersuchung musikalischer Muster herangezogen werden, lotet Johannes Hentschel Potenziale für die Musikforschung aus. Enrico Coden und Julia Purgina geben wichtige Einblicke in eine wenig bekannte Kantate der von der Forschung stark vernachlässigten Bruckner-Schülerin Mathilde Kralik. Barbara Lüneburg thematisiert unter dem Titel „Between Creativity and Rigour“ das Thema der Validität in der künstlerischen Forschung.

Die filmisch-künstlerische Dokumentation des Projekts „Prélude:Lebensborn“ von Darrel Toulon beschäftigt sich mit der im Docu Dance Theater angesiedelten Auseinandersetzung Toulons mit den nationalsozialistischen Lebensborn-Einrichtungen.

Das bereits zum siebten Mal stattfindende Forschungsforum bietet zudem Nachwuchsforschern aus den Doktoratsprogrammen eine Plattform, sich und ihre Arbeit einem Publikum über Posterpräsentationen vorzustellen.


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