Zum Schutz der Kinder: Askö präsentiert Kinderschutz-Konzept für Sportvereine
LINZ. Missbrauch und Gewalt haben keinen Platz im Sport, wie auch sonst nirgendwo. Der Sportdachverband Askö präsentierte im Donauparkstadion sein neues Kinderschutz-Konzept für Sportvereine.

Die Askö zählt österreichweit über 4.000 Vereine, die meisten von ihnen bieten Kinder- und Jugendangebote an. „Es geht um den Schutz der Schwächsten. Eltern müssen darauf vertrauen können, dass ihr Kind im Sportverein gut aufgehoben ist“, betont Askö-Präsident NR a.D. Hermann Krist.
Die Askö Kinderschutzcharta wurde bereits im Frühling 2024 unterzeichnet. In einem nächsten Schritt folgen nun Unterlagen für Vereine, Mitarbeitende, Funktionäre und Eltern. Diese sollen helfen, die individuelle Erstellung und Umsetzung des Kinderschutzkonzeptes im jeweiligen Verein zu unterstützen. Wesentliche Eckpfeiler sind etwa Prävention, Sensibilisierung, Verhaltenskodex, Überprüfung von Betreuungspersonen, Beschwerdesystem, Handlungskonzept für Verdachtsfälle usw. „Unser Ziel ist, ein möglichst dichtes Netzwerk an Kinderschutzbeauftragten zusammenzubringen. Im besten Fall findet sich in jedem Verein eine Person, die sich ausbilden lässt“, so Krist.
Los geht’s mit einer Auftaktveranstaltung, bei der 18 Personen, je zwei aus einer Landesorganisation, zusammenkommen, die dann das Konzept auf ihr Bundesland ausrollen. „Wir müssen den kleinsten Verein in der kleinsten Gemeinde erreichen“, so Krist.


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