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Lügen, Ruhm und Mord: ein neuer Fall für Kommissar Falkner

Nora Heindl, 26.02.2026 10:33

HAAG/TRAUN/LINZ. Die Columbo-Hommage aus Oberösterreich geht in die dritte Runde: Im neuen „Falkner“-Film jagt der Kommissar einen Lebensguru, dessen Erfolg auf einer perfiden Inszenierung beruht. Die Dreharbeiten sollen im Mai starten, bereits im Herbst soll der Film dann im Kino erscheinen.

Während Regisseur Oliver Jungwirth (l.) die Kameraeinstellung prüft, heißt es für Alexander Knaipp geduldig warten. (Foto: Anna Buchgeher)

Ein gefeierter Akrobat verunglückt schwer, muss seine Karriere beenden – und schreibt einen Lebensratgeber über seine scheinbare Wunderheilung. Dann wird die behandelnde Ärztin plötzlich tot aufgefunden. Ein Fall für Kommissar Falkner.

Drehbeginn im Mai

„Falkner und die Lüge im Abendrot“ ist der Arbeitstitel der Geschichte, mit der die Filmreihe rund um den eigenwilligen Ermittler in die dritte Runde geht. „Das Drehbuch ist am Tag vor der Premiere von ,Falkner und die Linie im Sand‘ fertig geworden“, sagt Regisseur Oliver Jungwirth lachend. Sein ehrgeiziger Plan: „Wenn wir von Mai bis Juli drehen, dann bringen wir den Film im Herbst in die Kinos.“

Die starke Resonanz auf Teil zwei habe ihn bestärkt: „Die Rückmeldungen waren extrem klasse. Viele haben gesagt, es muss unbedingt einen dritten Teil geben.“ Wenn das Interesse da sei und es machbar sei, „sollte man das auch nutzen“. Und Jungwirth legt nach: „Ich verrate noch was, wir arbeiten schon an Teil vier.“

Inhaltlich sei der Film am Puls der Zeit. „Gefühlt sucht jeder – auf Social Media oder in Büchern – jemanden, der ihn führt, ihm Halt bietet, ihn optimiert. Aber wie gut kennt man die Person wirklich, die dir erklärt, wie es dir besser geht?“ Genau darum gehe es: um Schein, Selbstinszenierung und die Frage nach der Glaubwürdigkeit. „Im Film gibt der Akrobat ein Interview, in dem er betont, wie wichtig es als allererstes ist, mit dem Lügen aufzuhören. Das ist schon mal gelogen“, verrät Jungwirth.

Belehren wolle man mit dem Film aber niemanden. „Er soll unterhalten und Spaß machen. Der Anspruch ist nicht, dem Publikum etwas mit auf den Weg zu geben. Aber wenn es passiert, ist es umso schöner.“

„Der Falkner ist der Falkner“

Natürlich wieder mit an Bord ist Hauptdarsteller Alexander Knaipp aus Traun. Und auch mit den Linzern Daniela Dett und Michael Kuttnig sowie Nadia Carolina Walch aus Wien gibt es ein Wiedersehen – auch ein Handlungsstrang von Teil zwei wird weitergesponnen.

Neu im Ensemble ist der niederösterreichische Schauspieler und Musicaldarsteller Christian Graf als Gegenspieler Falkners. „Es wird ein paar sehr dichte Szenen geben“, freut sich Knaipp. Besonders im Fokus steht auch das Kräftemessen zwischen Ermittler und Kontrahent, denn der durchschaut Falkners Ermittlungstaktik und kontert. „Es wird viel auf das Zwischenmenschliche ankommen“, so Knaipp.

Zugleich wolle man sich weiter von der Columbo-Kopie lösen. „Wir möchten mit jedem Film ein bisschen weiter wegkommen von diesem direkten Vergleich. Teil eins war schon sehr stark inspiriert, damit haben wir uns ja auch verkauft. Ich glaube aber, dass wir die Figur und die Machart des Films schon mit Teil zwei zu unserem Eigenen gemacht haben, dass der Falkner nicht der Columbo ist, sondern der Falkner ist der Falkner“, so Knaipp. Die Figur dürfe sich daher auch optisch weiterentwickeln, erste Details wie „Sir“ und „Ma'am“ seien bereits gestrichen worden: „Das braucht es in der Interaktion nicht.“

Für den Regisseur ist es gerade eine besonders herausfordernde Phase – Kameraführung, Drehorte, Besetzung. Bis Mai sei noch genug zu tun – aber alle sind schwer motiviert und freuen sich schon auf den Drehstart.

Für zwei größere Szenen, voraussichtlich eine in Linz und eine in Ried, werden noch Statisten gesucht. Bewerbungen an casting@creativturtle.at

Am 2. und 3. Mai ist das Falkner-Team zudem auf der Comic Con in Wels vertreten, wo es ebenfalls ein Live-Casting geben wird. 


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