Polizeikontrolle gegen Roadrunner-Szene in Linz: zwölf Kennzeichen und ein Führerschein weg
LINZ. Bei einer Schwerpunktkontrolle am Wochenende in Linz nahmen Polizei und Sachverständige illegales Fahrzeugtuning, Lärmbelästigung und Geschwindigkeitsüberschreitungen ins Visier.

Insgesamt 171 Fahrzeuge wurden kontrolliert, wobei 18 Fahrzeuge einer sofortigen technischen Überprüfung (Technik und Lärm) unterzogen wurden. An zwölf Fahrzeugen wurden schwere technische Mängel mit Gefahr in Verzug festgestellt. Bei diesen Fahrzeugen wurden noch vor Ort die Kennzeichen abgenommen. Insgesamt wurden 85 Anzeigen wegen technischer Mängel erstattet.
Zudem wurde bei fast 5.000 Fahrzeugen die Geschwindigkeit gemessen. Dabei wurden 256 Lenker wegen Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit angezeigt. Die höchsten gemessenen Geschwindigkeiten betrugen 116 km/h bei erlaubten 50 km/h sowie 124 km/h bei erlaubten 70 km/h. Darüber hinaus wurde im Zuge einer Lasermessung ein Kfz-Lenker mit 160 km/h anstelle der erlaubten 100 km/h gemessen. Dem Lenker wurde der Führerschein an Ort und Stelle abgenommen. Insgesamt wurden vor Ort Strafbescheide in Höhe von 5.730 Euro ausgestellt.
„Diese Schwerpunktaktionen der Polizei gemeinsam mit den Experten der Verkehrsabteilung sind wichtig, um die Sicherheit auf unseren Straßen zu stärken. Sie sind all jenen ein Dorn im Auge, die gefährliche und verbotene Umbauten an Fahrzeugen vorgenommen haben oder glauben, unsere Straßen als illegale Rennstrecken missbrauchen zu müssen. Die Kontrollen richten sich nicht gegen jene, die aus Leidenschaft und auf legalem Wege ihre Fahrzeuge verschönern, sondern gegen jene wenigen schwarzen Schafe, die vorsätzlich, riskant und verantwortungslos agieren und aus dem Verkehr gezogen werden müssen“, hält Landesrat Günther Steinkellner fest.


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