LINZ. Im Rahmen eines außergewöhnlichen Gedenkprojekts arbeiteten Schüler der 4. Klasse der Adalbert-Stifter-Praxismittelschule an drei Nachmittagen in der Metallwerkstatt der Grand Garage. Entstanden sind dabei sichtbare Zeichen gegen das Vergessen und ein Gedenken an NS-Opfer.

Das Projekt ist Teil der oberösterreichischen Erinnerungskultur rund um das ehemalige KZ-Außenlager Linz II sowie der jährlichen Befreiungsfeiern des Mauthausen Komitees Österreich. Über mehrere Monate hinweg setzen sich die Jugendlichen intensiv mit der Zeit des Nationalsozialismus und aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen auseinander – etwa durch Zeitzeugen-Berichte, bei einer Exkursion in die KZ-Gedenkstätte Mauthausen, und in kreativen Workshops.
Geschichte greifbar machen
Ziel der Adalbert-Stifter-Praxisschule ist es dabei, Geschichte greifbar zu machen und mit der Lebensrealität junger Menschen zu verknüpfen. Werte wie Verantwortung, Toleranz und Solidarität stehen dabei im Mittelpunkt.
Ideale Partnerin
In der Grand Garage konnten Schüler und Lehrer ohne Vorwissen ihre Ideen umsetzen und werden dabei professionell begleitet. Auch Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf nahmen am Workshop teil.
Die Skulpturen werden am Dienstag, 12. Mai 2026 ab 19 Uhr im Rahmen der öffentlichen Veranstaltung „Wege“ - Geh!Denk!Feier! in der Kapelle der Pädagogischen Hochschule Diözese Linz präsentiert.


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